Auch bei den Skipreisen wird es voraussichtlich im nächsten Winter zu einer Erhöhung kommen. In vielen Skigebieten sind die Energiepreise gestiegen.
Skifahren ist bekanntlich das „Einfachste“, was man sich vorstellen kann. Wintersportler sollten sich jedoch warm anziehen, da die Ticketpreise in der nächsten Saison steigen werden.
„Die Energiekosten haben sich vervierfacht“, sagt Helmut Holzinger, Geschäftsführer der Bergbahn Hinterstoder-Wurzeralm.
Für ihn gilt aber nach wie vor das Hoffnungsprinzip, dass die Preise nicht stark steigen. „Jeden Tag gibt es Neuigkeiten über staatliche Unterstützung, hoffen wir auch“, sagte Holzinger im Interview mit Heute.
Die Ticketpreise werden nächste Woche festgelegt
Der Preis für das Skigebiet wird nächste Woche festgelegt. „Das wird eine Gratwanderung zwischen dem wirtschaftlich Notwendigen und dem marktgerechten Vernünftigen.“ In der vergangenen Saison kostete eine Tageskarte in Hinterstoder 51 Euro. Zuletzt war von einer Preiserhöhung von 5 bis 10 Prozent die Rede.
Einsparungen wird es kaum geben. Die Beschneiung der Pisten sei der Grundstein der gesamten Region, „denn ohne Schnee bleiben die Leute weg“. Allerdings wird nun über eine Reduzierung des Schneefalls auf den weniger frequentierten Pisten nachgedacht.
Ein weiteres Thema ist die kürzere Fahrzeit, insbesondere auf weniger frequentierten Pisten. „Auf der anderen Seite haben wir Vereine, die hier trainieren und morgens um 8 Uhr anfangen wollen.“
Auch das Skigebiet Dachstein-West verteuert sich
Auch in den Skigebieten Dachstein-West, Feuerkogel und Krippenstein wird es in der kommenden Saison voraussichtlich teurer. Im vergangenen Jahr sollten die Preise um 2,5 Prozent erhöht werden.
Laut Dietmar Tröbinger, Geschäftsführer der Seilbahnholding Oberösterreich, wird die Preissteigerung in diesem Jahr deutlich höher ausfallen.
Nav-Konto jmo Zeit 04.09.2022, 06:50 | Akt: 09.04.2022, 06:50 Uhr
Add Comment