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150 Jahre Eisenbahn in Vorarlberg

Der 82 Jahre alte nostalgische Zug Nr. „1020.18“ – tadellos erhalten von den Lienzer Eisenbahnfreunden – fuhr am Samstag von Bregenz nach Rankweil und brachte zahlreiche Gäste zum Auftakt des Jubiläums nach Rankweil, wo sie begrüßt wurden Musik der Eisenbahnermusik Bludenz. „Vor 150 Jahren wurden in Vorarlberg die Grundsteine ​​unserer schienengebundenen Zukunft gelegt“, sagte Mobilitätslandesrat Daniel Zadra (Grüne): „Jetzt liegt es an uns allen, sie zu nutzen, zu verbessern und noch besser mit anderen Verkehrsträgern abzustimmen Mobilität.”

Nach Festreden von Daniel Zadra, Katharina Vöss-Kraal, dem Geschäftsführer des Vorarlberger Verkehrsverbundes Christian Hilbrand und dem Nostalgiereise-Veranstalter Markus Rabancer wurde am Samstag die Wanderausstellung eröffnet. Es wurde von Christophe Tjoni erstellt und trägt den Titel „On Rail. 150 Jahre Mobilität in Vorarlberg“.

Sie eröffneten eine Wanderausstellung

Eine Sonderausstellung in einem alten Postwagen markiert den Auftakt zu den Feierlichkeiten zu 150 Jahre Eisenbahn in Vorarlberg. Bis Ende Oktober macht die Ausstellung an verschiedenen Bahnhöfen im Land Station, erklärt Christian Hilbrandt, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Vorarlberg: „Sie erzählt tatsächlich von der bewegten Geschichte der Eisenbahn in den letzten 150 Jahren, d.h. für Karl Ganal, der das Ganze in Vorarlberg initiierte, über den Inselbetrieb – Österreich war damals noch nicht per Bahn mit dem Rest Österreichs verbunden – bis heute und in die Zukunft, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte. “

Der ORF-Nostalgiezug 1020.18 brachte die Gäste am Samstag zur Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten

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Die Kaiserliche und Königliche Eisenbahn führte entlang des Bodenseeufers über den Bahnhof Bregenz, durch den Schattenburgtunnel nach Bludenz. 1880 wurde die Arlbergbahn in Betrieb genommen. Das sei enorm wichtig, erklärt Markus Rabancer, Obmann von Pro Bahn Vorarlberg: „Für ein armes Agrarland, das die Bevölkerung nicht wirklich richtig ernähren konnte, war das die Initialzündung für Industrie und Tourismus. Und erst mit dem Bau der Arlbergbahn von Innsbruck nach Bludenz im Jahr 1880 wurde Vorarlberg vollständig an das Netz der Monarchie angeschlossen.

Programm bis Spätherbst

Das Land Vorarlberg, der Vorarlberger Verkehrsverbund, die Ausstellungskuratoren Christoph Thoni und Markus Rabancer haben ein abwechslungsreiches Programm zum 150-jährigen Eisenbahnjubiläum vorbereitet. „Schreibworkshops in Schulen haben den Stein ins Rollen gebracht. Im Sommer werden Nostalgiefahrten an insgesamt zehn Terminen von Juli bis September vom Verein Pro Bahn Vorarlberg angeboten“, erklärt der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Christian Hilbrandt.

Geschichte in der alten Postkutsche

Die Wanderausstellung „On Rail. 150 Jahre Mobilität in Vorarlberg“ geht bis Ende Oktober weiter und macht nach Rankweil Station in Lochau, Bludenz, Götzis und Frastanz (Öffnungszeiten Donnerstag und Freitag von 16:00 bis 20:00 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 11:00 bis 00:00 bis 17:00 Uhr). In einer alten Postkutsche wird die Geschichte der Mobilität in Wort und Bild vor passendem Hintergrund erzählt.

Festivals, Seminare und Vorträge

„Für den 3. September ist in Bludenz ein großes Bahnhofsfest geplant, außerdem wird es im September und Oktober eine Vortragsreihe geben. Im Rahmen eines ÖBB Lehrlingsprojektes organisiert Brigitte Walk einen Tanztheater-Workshop. Das offizielle Programm endet am 11. November mit der Keynote des Mobilitätsforschers Prof. Andreas Knie und dem dazugehörigen Workshop“, informiert Hillbrand.