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24-Stunden-Rettungshubschrauber für Niederöblarn – steiermark.ORF.at

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Als Soforthilfe gegen den Notärztemangel wurde auf einem Notärztegipfel Steiermark beschlossen, einen weiteren Rettungshubschrauber einzusetzen, der 24 Stunden am Tag eingesetzt werden kann. Es wird voraussichtlich in Niederöblarn stehen.

01.08.2022 06.30 Uhr

Ab heute, 6.30 Uhr online

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Der erste Rettungshelikopter der Steiermark ist seit Mai 2020 in St. Michael stationiert und rund um die Uhr im Einsatz. Ein Modell, das sich vom ersten Tag an bewährt hat, so ÖAMTC-Luftrettungs-Geschäftsführer Reinhard Kraxner.

Bisher rund 700 Nachteinsätze

„Bislang ist der Helikopter etwa 700 Mal nachts geflogen und hat durchschnittlich 300 bis 350 Einsätze im Jahr – nur im Dunkeln. Die Reaktion auf die Entwicklung der Behandlung von Patienten war sehr weitsichtig, denn nicht nur der Notarzt sollte sich um sie kümmern, sondern im Anschluss auch den Transport in eine entsprechende Klinik organisieren. Das ist bei diesem Helikopter garantiert“, sagt Kraxner.

Reinhard Kraxner im Sonntagsgespräch des ORF Steiermark mit Chefredakteur Wolfgang Schaller

Und dieses Modell soll nun ausgebaut werden. Bereits im Herbst, voraussichtlich im Oktober, könne die Helikopterbasis in Niederöblarn in den 24-Stunden-Betrieb gehen, „wobei das Hauptproblem im Moment der Notarztmangel ist, weil wir in Graz das Problem haben, dass wir draußen sind Arbeitszeiten von Startverboten von dort”.

Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen

Gleichzeitig ist geplant, neben dem Rettungshubschrauber auch einen Krankenwagen zu installieren: „Wenn der Hubschrauber nicht fliegen kann – und das sind in etwa 15 Prozent der Fälle nachts, wenn wir keine Voraussetzungen für einen Nachtflug vorfinden, sind Sie dran werden zu den Hubschraubern im 24. Stock gehen – Nutzungszeiten haben auch laufende Autos, also ist die Bodenressource auch verfügbar“, sagt Kraxner.

Diese Überlegungen werden auch von der Politik bestätigt. Über den Standort des zweiten 24-Stunden-Rettungshelikopters der Steiermark soll in den nächsten Wochen endgültig entschieden werden.