73 Minuten brauchte YB an der lettischen Küste, um die Liepaja-Abwehr zu durchbrechen. Im Rückspiel sollte es hingegen sehr schnell gehen: Bereits nach 48 Sekunden provozierte Nicolas Mumi Ngamaleu einen Elfmeter. Sein Abschluss prallte an der Hand von Liepaja-Verteidiger Kenan Hrelic ab. Jean-Pierre Nsame übernahm das Kommando und erzielte in der 3. Minute sein erstes Tor für YB seit seiner Rückkehr aus Venedig.
YB zweimal in einem Alu-Pitch
Mit einer frühen Führung im Rücken kontrollierten die Hausherren das Spiel und beklagten nach einem Freistoß von Fabian Reeder (19.) und einem Distanzschuss von Ngamaleu (24.) zweimal Pech, als der Ball nur die Latte traf Post.
Wie schon im Hinspiel ließ Arturs Karasausks (21.) zwischen den beiden Berner Toren die Herzen der YB-Fans höher schlagen. Doch wie in Lettland scheiterte der Stürmer von Liepaja aus kurzer Distanz – diesmal nicht an eigener Ungeschicklichkeit, sondern vor den Füßen von Verteidiger Mohamed Ali Kamara, der in letzter Sekunde die Ballrichtung änderte.
Liepaja hat keine Durchbruchskraft
Es war die einzige Situation, in der Berns 4. Sieg ohne Gegentor im 4. Pflichtspiel der Saison kurzzeitig in Gefahr aussah. Denn spätestens mit dem 2:0 durch Arau-Neuzugang Donath Rudhani (41.) kurz vor der Pause räumte YB auch die letzten Zweifel am Ausgang des einseitigen Spiels aus.
Letztlich war es Cheikh Niasse, der um den Schlusspunkt bangte, der sich in der 72. Minute nach einem abgefälschten Schuss ebenfalls in die Torschützenliste einfügte. Liepaja seinerseits konnte die Berner auf Kunstrasen nicht mehr so blamieren wie vor einer Woche zu Hause.
YB in Richtung Norden
In der 3. Qualifikationsrunde wurden die Sofiar von einem Klub blockiert, der ebenfalls Gelb-Schwarz trägt: KuPS Kuopio. Der finnische Vizemeister empfängt die Berner zunächst zu Hause (4. August) und eine Woche später (11. August) findet das Rückspiel in Wankdorf statt.
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