Ein Schreiben von Wien Energie sorgte in Wien-Neubau für Aufsehen. Unglaubliche 5.820,56 € muss ein Alleinstehender im Rahmen seines Jahresabschlusses nachzahlen.
Ob oder nicht, Preiserhöhungen sind derzeit in fast allen Situationen zu beobachten. Aufgrund der hohen Inflationsrate werden das Leben und die Versorgung mit allen Grundbedürfnissen teurer denn je.
Der Leser von „Heute“ Dino* (Name von der Redaktion geändert) kann darüber ein (trauriges) Lied singen, denn: Als er einen Brief von Wien Energie öffnete, schnappte der Wiener nach Luft. Fast 6.000 Euro muss er nun für Strom- und Gasverbrauch zurückzahlen – und die Welt versteht es nicht mehr.
Es wird behauptet, dass der Gasverbrauch um 129 (!) gestiegen ist.
Leser-Dino konnte die Geschäftsberichte in keinster Weise nachvollziehen, denn: Während der Verbrauch in den Vorjahresberichten konstant blieb, sank der geschätzte Verbrauch an Gas und Strom um stattliche 12.910 Prozent. Dino glaubt nicht, dass die Wiener in seiner 60-Quadratmeter-Wohnung täglich fast acht Kilowattstunden verlieren: „Es stimmt einfach nicht, dass ich in meiner einzigen Wohnung so viel Strom und Gas verbrauche“, sagte der entsetzte Rezipient heute in einem Interview .
Wien Energie kam nie zum Zählen der Zahlen
Zunächst bemängelte der Heute-Leser, dass seit Jahren niemand mehr von Wien Energie zu zählen scheine. Die Messwerte wurden offensichtlich hochgerechnet – nach vier Jahren mit zu niedrigen Durchschnittswerten wurden sie nun offensichtlich angepasst. Und das ist gewaltig: Während seine früheren Jahresrechnungen zwischen 70 und 90 Euro lagen, soll Dino zwischen März 2021 und April 2022 so viel verbraucht haben, dass er nun fast 6.000 Euro schuldet.
„Ich war immer überrascht, dass niemand kam und einen Zettel an die Treppe hängte, dass es noch eine Volkszählung gab. Jetzt ist alles klar: Nach vier Jahren haben wir gemerkt, dass etwas nicht stimmt und jetzt müssen wir vier Jahre in Folge zahlen. .“, mutmaßte Dino im Talk „Heute“. Selbst wenn das stimmen sollte: „Ich glaube nicht, dass ich 14.000 Kilowattstunden Gas pro Jahr verbraucht habe“, sagte er.
Geben Sie nicht auf und wechseln Sie ggf. den Anbieter
Der Akademiker will nach der Hiobsbotschaft nicht aufgeben. Und zahlen nicht einmal den Betrag. „Erstmals werde ich die Situation sehr genau prüfen und künftig auch bewusster auf den Strom- und Gasverbrauch schauen. Wenn diese Situation nicht richtig geklärt werden kann, werde ich über einen anderen Lieferanten nachdenken müssen“, blickte Dino vorsichtig in die Zukunft. “Heute” wird auch bei dem Thema bleiben.
Seltsam, seltsam, humorvoll, jeden Tag neu! Das sind die lustigsten Leserfotos.
Fotostrecke: Leserreporter des Tages
Nav-Account rca Zeit 11.06.2022, 19:26 | Akt: 06.11.2022, 19:28
Add Comment