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6:0 im zweiten WM-Spiel – die Schweizer spielen mit den Dänen in Rage – Sport

  • Die Schweiz hat Dänemark an der WM in Helsinki mit 6:0 besiegt.
  • Das Team von Patrick Fischer klärte im Mitteldrittel mit 4 Toren alles.
  • Nach zwei Spielen steht die Schweiz in der Gruppe A mit der maximalen Punktzahl.

2 Spiele, 6 Punkte, 11 Tore: Die Schweiz startete nach eigenen Vorstellungen in die WM in Helsinki. Nach dem 5:2-Sieg gegen Italien am Samstag verdoppelte die Nati gegen Dänemark. In der jüngeren Vergangenheit war das Team des ehemaligen Nationalliga-Trainers Heinz Ehlers nicht gerade der Lieblingsrivale der Schweiz.

Doch anders als beim 3:5 bei den Olympischen Spielen in Peking und dem 1:0 bei der WM in Riga im vergangenen Jahr bereiteten die körperlich starken Nordeuropäer den Schweizern am Sonntagabend keine Probleme. Sie kamen der Bitte von Trainer Patrick Fisher nach, direkter und perfekter zu spielen.

Mittleres Drittel des Stücks

Mit vier Toren legten sie im starken Mitteldrittel den Grundstein für einen ungefährdeten Sieg. Die NHL-Spieler des Teams sorgten für die Musik:

  • 22. Minute: Timo Mayer beweist beim 2:0 seine Schussstärke im Spiel.
  • 26. Minute: Dänemarks Torhüter Frederik Dihov lenkt den Puck nach einem Schuss von Pius Suter ins eigene Tor.
  • 33. Minute: Yannis Moser nutzte aus, dass Denis Malgin gleich zwei Spieler zog. Er tauchte die Scheibe über Dichows Schulter in die Tür.
  • 38. Minute: Jetzt ist Filip Kurashev an der Reihe. Nach einem Flipppass von Nico Hisier traf er zum 5:0.

Mit deutlichem Vorsprung im Rücken machten sich die Schweizer weiter ans Werk. Malgin vollendete in der 47. Minute ein halbes Dutzend. Zum dritten Mal waren die Experimente des Schweizers mit einem Mann fruchtbarer.

Es gibt fast keine Haare in der Suppe

Die Schweizer mussten sich zumindest zu Beginn des Spiels nur selbst Vorwürfe machen, dass sie zu viele Elfmeter geschossen haben. In den meisten Situationen wurde der Gegner, der beim 9:1-Sieg gegen Kasachstan vier Powerplay-Tore erzielte, etwas gefährlich. Zum Beispiel mit dem Pfosten von Nikolai Ehlers in der 31. Minute. Leonardo Genoni, der zum ersten Mal bei dieser WM spielte und gleich seinen Ausschluss feierte, verbrachte einen insgesamt ruhigen Abend.

Im ersten Drittel führte Fabrice Herzog die Schweiz in der 9. Minute mit 1:0. Für den Zuger Stürmer war es wie für alle anderen Torschützen ausser Malgins die Premiere dieser WM. Die Tatsache, dass nach 2 Spielen bereits 9 verschiedene Spieler für die Schweiz getroffen haben, spricht Bände über die Breite des Teams in diesem Turnier.

Der nächste große Gewinn am Dienstag?

Am Montag pausiert die Nationalmannschaft. Erst am Dienstag geht es mit dem Gruppenspiel gegen die noch ungeschlagenen Kasachen weiter (19.20 Uhr live in SRF Zwei und in der Anwendung SRF Sport).