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700 Millionen für den Hochwasserschutz seit 2002

Vor 20 Jahren kamen bei der Jahrhundertflut in Oberösterreich drei Menschen ums Leben, rund eine Milliarde Euro Schaden entstand und Tausende Oberösterreicher verloren einen Großteil ihres Hab und Guts. Seitdem wurden 700 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert.

08.11.2022 17:38

Online ab heute, 17:38

Erddämme, Schutzmauern oder Rückhaltebecken – in Oberösterreich wurden in den vergangenen 20 Jahren viele Hochwasserschutzprojekte umgesetzt. Bisher seien rund 700 Millionen Euro ausgegeben worden, weitere Projekte seien in Planung und Umsetzung, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Katastrophenschutzministerin Michaela Langer-Weninger.

Die Abwehr hat 2013 gut funktioniert

Etwas mehr als 180 Millionen Euro flossen bisher in den Bau der Machlandtalsperre im Stadtteil Perg, die mehr als 1.000 denkmalgeschützten Häusern und Kulturgütern Schutz bietet. Beim Hochwasser 2013 seien die Menschen von Mauthausen bis St. Nikolaus vor dem Donauhochwasser geschützt worden, so Stelzer.

Weitere größere Baumaßnahmen sind geplant

Im Herbst soll das Rückhaltebecken Krems-Au in Nußbach und Wartberg an der Krems fertiggestellt werden. Bis 2030 sind im Efferdinger Becken, im Oberen Donautal und in der Linzer Innenstadt Hochwasserschutzmaßnahmen in Höhe von insgesamt 350 Millionen Euro geplant. Umwelt- und Klimastaatsrat Stefan Kaineder weist darauf hin, dass nicht nur in den direkten Hochwasserschutz investiert, sondern auch Warn- und Vorhersagesysteme ausgebaut wurden.