Die drahtlose Überwachungskamera Arlo Go 2 funktioniert mit WLAN oder Mobilfunk und eignet sich daher sehr gut zur Überwachung von Wohnmobilen, Gartenhäusern oder Booten. Wie gut das funktioniert, zeigt unser täglicher Test.
Erster Eindruck und Start
Im Lieferumfang sind neben der kompakten Überwachungskamera eine Halterung, ein USB-Ladekabel und ein Akku enthalten. Ein USB-Netzteil legt der Hersteller zwar nicht mit ins Paket, sollte aber in den meisten Fällen (in mehreren Varianten) in jedem Haushalt zu finden sein.
Arlo Go 2 im Test: Die perfekte Überwachungskamera für Wohnmobil, Boot und mehr?
Zum Loslegen schieben wir einfach den Akku in das Gehäuse, legen die SIM-Karte ein und verbinden die Überwachungskamera mit der Smartphone-App – fertig. Beispiel: Um die App mit der Kamera zu verbinden, muss lediglich ein von der App generierter QR-Code vor die Arlo Go 2 gelegt werden. Es ertönt ein Signalton und App und Kamera sind verbunden.
Uns gefällt auch, dass die mobile Verbindung als Backup verwendet werden kann, dh. es wird nur aktiviert, wenn kein WLAN verfügbar ist – das sorgt für einen geringeren Datenverbrauch, wenn (vorübergehend) WLAN verfügbar ist. Auch das eingebaute GPS-Modul hat Vorteile – wird die Kamera gestohlen, kann sie auf Google Map lokalisiert werden.
Die mitgelieferte Halterung lässt sich einfach anschrauben oder anbohren und ermöglicht eine flexible Ausrichtung der Kamera auf den zu überwachenden Bereich.
Arlo Go 2: technische Eigenschaften
Auflösung 1080p Video mit HDR Sichtfeld 130 Grad Audio Zwei-Wege-Audiofunktion Wetterfest -20°C bis 45°C Bilderkennung Personen-, Paket-, Tier- und Autoerkennung KonnektivitätWLAN oder Mobilfunk (3G oder LTE) StorageCloud (kostenpflichtig)Kompatibel mit Google Assistant, Amazon Alexa, Iftttt, Samsung SmartThings Akkulaufzeit Ca. 4 Monate mit 4G-Verbindung, bis zu 12 Monate mit WLAN (abhängig von der Anzahl der angemeldeten Veranstaltungen)
Arbeit und Satz von Funktionen
Die Alro Go 2 zeichnet nicht kontinuierlich auf, sondern nur, wenn Bewegung vor der Kamera erkannt wird – sonst wäre der Akku schon nach wenigen Stunden leer. Die Bewegungserkennung funktionierte in unserem Test zuverlässig: Personen vor der Kamera wurden erfasst und mit nur wenigen Sekunden Verzögerung an das Smartphone gemeldet.
In der App können Sie nicht nur den Live-Stream und aufgezeichnete Videos ansehen, sondern auch mit der Person vor der Kamera sprechen (Zwei-Wege-Audio) und die 100-Dezibel-Sirene der Kamera aktivieren, um unerwünschte Gäste im schlimmsten Fall zu warnen .-die schlechte Räumung. Sie können auch das Verhalten der LEDs in der Anwendung einstellen, Aktivitätszonen (Bereiche des Bildes, für die Sie Bewegungsbenachrichtigungen auf Ihrem Smartphone erhalten möchten) konfigurieren und den Akku überprüfen.
Die Arlo App ist intuitiv aufgebaut… …und bietet schnellen Zugriff auf aufgezeichnete Videos.
Auf iPhone und Apple Watch enthält die Benachrichtigung auch einen Screenshot des Videos – so sehen Sie oft auf einen Blick (und ohne die Arlo App öffnen zu müssen), ob wirklich etwas passiert ist oder ob es sich um einen Fehlalarm eines Vorfalls handelt.
Apropos Akku: Für die Arlo Go 2 ist ein zusätzliches Solarpanel erhältlich, das mit rund 50 Euro recht teuer ist, im Alltag aber durchaus Sinn macht: Mit dem Panel arbeitet die Überwachungskamera komplett autark, was besonders gut ist wichtig im Hinblick auf typische Einsatzszenarien der Arlo Go 2 (Boot, Ferienhaus etc.) sinnvoll.
Arlo Go 2: Kabellose Überwachungskamera mit Smart-Home-Anbindung
Glücklicherweise ist die Arlo Go 2 bei der Smart-Home-Integration nicht besonders wählerisch: Amazon Alexa, Google Assistant, Ifttt und Samsung Smartthings werden unterstützt. Heißt: Per Sprachbefehl bekommt man den Live-Feed der Überwachungskamera auf den Bildschirm des Echo Show – ein Feature, auf das man bei Überwachungskameras nicht mehr verzichten möchte, schließlich ist es eine sehr einfache Möglichkeit, das alles zu überprüfen ist an seinem Platz.
Allerdings ist Arlo Go 2 nicht die erste Wahl für Apple-Fans, die ihr Smart Home mit HomeKit erstellt haben: Apples Smart-Home-Plattform wird nicht unterstützt. Wer auf HomeKit setzt, kann sich unsere kürzlich vorgestellte Outdoor-Überwachungskamera Eve ansehen, die im Gegensatz zur Arlo-Kamera Strom und WLAN benötigt.
Cloud-Speicher und erweiterte Funktionen erfordern ein Abonnement
Wie bei Arlo-Produkten üblich, lässt sich die Arlo Go 2 wirklich nur in Verbindung mit einem Cloud-Abo nutzen. Ohne den Arlo Secure Plan (ab 2,99 €/Monat) werden die Videos nur auf einer (optional erhältlichen) Speicherkarte in der Kamera und nicht in der Cloud gespeichert – bei Diebstahl der Kamera haben Sie keinen Zugriff mehr auf die Videos. Schön ist allerdings, dass der Hersteller bei dieser Kamera einen Speicherkartenslot verbaut hat – die meisten anderen Arlo-Kameras haben dieses Feature nicht.
Auch die Bilderkennung, mit der die Arlo Kamera Personen, Fahrzeuge und Tiere erkennen kann, erfordert ein kostenpflichtiges Abo. Diese Funktion ist im Alltag sehr praktisch: Je nach Konfiguration informiert die Kamera nur, wenn sich eine Person vor der Kamera befindet – andere Bewegungen, wie etwa eine vorbeilaufende Katze, werden ignoriert.
Kurz gesagt: Die meisten Benutzer werden das Abonnement nicht abbestellen können. Immerhin sind die Kosten mit 2,99 Euro monatlich durchaus erschwinglich. Beachten sollte man, dass auch für den Handyvertrag Kosten anfallen. Eventuell erhalten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine günstige Zweitkarte, die Sie in der Überwachungskamera verwenden können.
Bild- und Tonqualität
Auch in Sachen Bildqualität hat die Arlo Go 2 fast keine Schwächen: Tagsüber ist das Bild (Auflösung 1920 × 1080 Pixel) kontrastreich und so scharf, dass auch Details recht gut zu erkennen sind. Nachts liefert die Kamera Schwarz-Weiß-Bilder oder sogar Farbbilder mit den eingebauten LEDs. In der App lässt sich einstellen, ob sich die LEDs bei Bewegung automatisch einschalten – das sorgt für bessere Nachtaufnahmen, führt aber natürlich zu einer kürzeren Akkulaufzeit.
Die Zwei-Wege-Audio-Funktion bietet für den vorgesehenen Zweck eine ausreichende Sprachqualität. Wie bei den anderen von uns getesteten Arlo-Kameras klangen die Gesprächspartner etwas blechern, aber das Gesagte war gut verständlich.
Arlo Go 2: Die Überwachungskamera überzeugt mit guter Bildqualität.
Arlo Go 2 im Test: unser Urteil
Gut, aber teuer: Die kabellose und wetterfeste Arlo Go 2 liefert eine sehr gute Bildqualität, leistete in unserem Test zuverlässige Arbeit und war einfach einzurichten. Der Preis von rund 330 Euro ist ambitioniert, zumal für das Cloud-Abo und den Mobilfunktarif Zusatzkosten anfallen – der Käufer bekommt aber ein überzeugendes Gesamtpaket zur unkomplizierten Überwachung von Bereichen, in denen kein WLAN verfügbar ist.
Arlo Go 2 ist beispielsweise bei Amazon*, Proshop* und Tink* erhältlich.
Arlo Go 2 Sicherheitskamera, Kabellos, Mobil, Innen/Außen, HD, LTE, Wetterfest, Nachtsicht, 2-Wege-Audio, Bewegungssensor, Wiederaufladbarer Akku, 3 Monate Testversion Arlo Secure, Weiß, VML2030*
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ArloGo 2
Bedienung und Funktionsumfang
9.0/10
Vorteile
- einfache Einrichtung und Bedienung
- gute Bildqualität
- Autarker Einsatz dank Mobilfunkmodul
- integrierte Sirene
- Kompatibel mit Alexa, Ifttt und Google
- Speicherkartensteckplatz
Nachteile
- hoher Preis
- voller Funktionsumfang nur mit Abonnement
- nicht mit HomeKit kompatibel
- Solarpanel nicht enthalten
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