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Vier-Tage-Woche der mobilen Impfroute – vorarlberg.ORF.at

Diese Woche wolle man “an den Erfolg der ersten viertägigen Impfwoche anknüpfen”, so Staatsrat Ruescher in einer Aussendung. Impfmöglichkeiten mit dem mobilen Impftelefon gibt es dienstags in Götzis, mittwochs und freitags in Dornbirn und donnerstags in Hard. Laut Rüscher lässt sich die Wartezeit vermeiden, wenn man sich vorab zur Impfung anmeldet – bei den Vorarlberger Impfungen. Bringen Sie Ihre persönliche e-card, einen amtlichen Lichtbildausweis und möglichst den ausgefüllten Impffragebogen mit.

In der mobilen Impflinie können Sie aus den verfügbaren Impfstoffen wählen: Neben den beiden mRNA-Präparaten von BioNTech/Pfizer und Moderna ist auch der Novavax-Impfstoff erhältlich, der im Aufbau vergleichbar ist mit gewöhnlichen Impfstoffen gegen Influenza, Tetanus, FSME, usw.

Impfbus in drei Gemeinden

In der Marktgemeinde Götzis macht die mobile Impfroute am Dienstag, 12. Juli, zwischen 15:00 und 19:00 Uhr beim Veranstaltungszentrum Kulturbühne AmBach Halt.

Am Mittwoch, 13. Juli (15:00 bis 19:00 Uhr) und Freitag, 15. Juli 2022 (15:00 bis 18:00 Uhr) ist das mobile Impftelefon in Dornbirn. Die Impfung findet in der Messehalle 11 (Untere Roß Mähder) statt.

In der Marktgemeinde Hard hält die Impfroute am Donnerstag, 14. Juli, im Rahmen des Zeltes (In der Wirke 2) zwischen 15:00 und 19:00 Uhr.

Rüscher: Dritte Impfung auch für Genesene

Angesichts steigender Infektionszahlen und des Beginns der Ferienzeit empfiehlt Gesundheitsminister Rüscher dringend, den persönlichen Impfstatus zu überprüfen: „Gegen schwere Erkrankungen wirkt nur die Immunabwehr gegen Corona“, sagte Rüscher in der Aussendung. Niemand weiß im Voraus, wie schwer und schwerwiegend die Coronavirus-Infektion sein wird.

Wer bisher nur zwei Impfungen erhalten hat, dem rät Rüscher dringend zur dritten Impfung: „Aktuelle Studien empfehlen ganz klar, dass für eine effektive Grundimmunisierung eine dritte Impfung nötig ist – auch wenn bereits eine Infektion vorlag.“

Änderungen am Grünen Pass

Die seit dem 1. Juni geltende Verordnung zur Lockerung der Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus nehme auch Änderungen am Grünen Pass vor, betonte Rüscher. Ab dem 23. August reicht die Kombination aus Impfung und Genesung nicht mehr für den 3G-Nachweis.

Für die Grundimmunisierung sind drei Stiche erforderlich – dies wird bereits von der Nationalen Impfkommission empfohlen. Bisher galt die Genesung vor der ersten Impfung als eigenständiges „immunologisches Ereignis“. Die Rückerstattung gilt noch für weitere sechs Monate für den Grünen Pass, ersetzt aber nicht mehr die Impfung.

Für Risikogruppen wird eine vierte Impfung empfohlen

Der Landesgesundheitsberater empfiehlt Personen über 65 Jahren und Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Erkrankungen eine zusätzliche Auffrischungsimpfung (4. Stich), wenn die Grundimmunisierung länger als sechs Monate zurückliegt. Mit der neuen Auffrischungsimpfung kann der Schutz um weitere zehn Wochen verlängert und das Risiko eines Krankenhausaufenthalts deutlich reduziert werden. Trotz der Sommerwelle sei die Lage in den Krankenhäusern vor Ort derzeit stabil, teilte Rüscher mit.