Germany

Das tut Donald Trump nach der FBI-Razzia

Er spielt Golf, schimpft gegen die US-Regierung, feiert und sammelt Spenden

Trump tut dies aus der FBI-Aktion heraus

Das FBI durchsuchte im August die Wohnung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Seitdem tobt er online, beim Golfen und Essen gegen die Regierung.

1/2

Was macht man als ehemaliger Präsident, wenn es gerade einen historischen Angriff auf Privateigentum gegeben hat?

Nach der FBI-Razzia in seinem Haus macht Donald Trump, 76, genau das, was Donald Trump gerne tut. Der ehemalige US-Präsident ist auf seiner eigenen Plattform aktiv, spielt Golf und versucht sich in der Politik.

Laut Politico hat sich Trump seit der Durchsuchung seines Grundstücks in Florida am 8. August hauptsächlich in Bedminster, New Jersey, aufgehalten. Dort arbeitete er von seinem Büro aus auf seinem eigenen Golfplatz. Er traf sich mit seinen Anwälten. Die Folge: Er verklagte die US-Regierung.

Ein aufmunternder Spruch während eines Golfspiels

Neben der Büroarbeit spielte der ehemalige Präsident viel Golf. Er hielt beim Golfturnier seines Vereins einen „Aufmunterungsvortrag“ und spielte mit verschiedenen Freundeskreisen Golf. Anschließend feierte er mit Klubgästen seinen Triumph über MP Liz Cheney (56).

Trump veranstaltete auch ein Abendessen mit republikanischen Gesetzgebern. Er nahm auch an politischen Spendenaktionen für republikanische Kongressabgeordnete teil. Und die Spenden scheinen zu fließen. Laut Politico waren nach der Durchsuchung mindestens 22 Spenden-E-Mails mit dem Wort „Razzia“ versehen.

Twitter in Flammen: Trump-Anhänger brodeln vor Wut (01:49)

Zwei Tage nach der Hausdurchsuchung reiste Trump „widerwillig“ nach New York. Dies, um an den Betrugsermittlungen gegen ihn teilzunehmen. Er führt auch tägliche Gespräche mit Verbündeten und Mitgliedern des Kongresses.

Trump ist enttäuscht, aber glücklich

Wenn er nicht Golf spielte, telefonierte er, aß und schickte wütende Textnachrichten über sein soziales Netzwerk Truth Media. Darin teilt er immer wieder seine Meinung mit, dass er sich selbst als gejagtes Objekt sieht.

Ein Insider sagte gegenüber Politico, Trump sei enttäuscht, aber glücklich. Trump suchte nach neuen Anwälten, konnte aber keine finden. In den Wochen nach dem Angriff feuerte er Trump-Anhänger vor seinen Häusern an.

Seine nächste Kundgebung ist für Anfang September geplant. Am 3. September wird er in Wilkes-Barre, Pennsylvania, für die Republikaner Doug Mastriano (58) und Mehmet Oz (62) werben. (EU)