Die Gemeinde Wien als Eigentümerin des Energieversorgers hat seit Juli bereits zweimal mit 700 Millionen Euro geholfen.
Ursprünglich wollte Wien Energie einen Schutzschild für alle Energieversorger. Allerdings sieht es vorerst nicht danach aus, dass auch andere Landesgesellschaften Unterstützung benötigen werden. Daher wird Wien den Großteil des Abwehrschildes benötigen.
Zahlt Wien Energie nicht, wird sie unverzüglich von der Börse genommen. Laut Finanzministerium müsste Wien Energie die Transaktionen stornieren, wodurch die Energielieferverträge von zwei Millionen Kunden gefährdet würden. Die Stadt Wien erklärte gegenüber dem Bund, dass der finanzielle Handlungsspielraum erschöpft sei.
Das Unternehmen habe am Montagabend versucht, sich zu beruhigen, schreibt KURIER. Wien Energie und die Wiener Stadtwerke sind „solide, wirtschaftlich gesunde Unternehmen mit ausgezeichneter Bonität“.
dramatische Folgen
Unter der Überschrift „Folgen bei Nichtanpassung des Schutzschirms“ erläutert das Unternehmen, „was passiert, wenn Wien Energie die erforderlichen Garantien nicht mehr erbringen kann“.
Die Folgen werden dramatisch dargestellt. Wien Energie wird für den Börsenverkehr gesperrt und kann keine Geschäfte mehr tätigen.
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