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Asyl: FPÖ bietet ÖVP Kooperation an

Die FPÖ ist heute gegen die Asylpolitik der Bundesregierung vorgegangen. Auf einer Pressekonferenz kritisierte Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer die ÖVP, die Grünen und Bundespräsident Alexander Van der Bellen: „Wir müssen jetzt handeln, wir brauchen nachhaltige Lösungen.“

Diese würden für die Liberalen in einem stärkeren Grenzschutz inklusive Pushback bestehen. Das Zurückweisen von Schutzsuchenden an Grenzen – Pushback – ist in den meisten Fällen völkerrechtswidrig. Amesbauer bot der Volkspartei gemeinsame Beschlüsse im Parlament an.

Der Sicherheitssprecher der FPÖ verwies auf das türkis-grüne Regierungsprogramm, wonach in kritischen Situationen Mehrheiten ohne die Grünen möglich seien. Aktuell wäre die Zahl der Asylanträge vergleichbar mit 2015 und 2016, was laut Amesbauer zum Handeln auffordert.

FPÖ an Karner: Gefahr des Rechtsbruchs

„Echter Grenzschutz mit Zäunen“ und restriktive Staatsbürgerschaftsgesetze sind ebenso liberale Forderungen wie verstärkte Gegenwehr. Dass diese Methode der Rückführung von Flüchtlingen über die Grenze illegal ist, stört sie nicht. Ja, er fordere den Innenminister auf, in diesem Bereich EU-Rechtsbrüche zu riskieren, sagte Amesbauer.

Auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz sah Fehler beim aktuellen Bundespräsidenten. In aktuellen Krisen, sagte er, interveniere er selten. „Van der Bellen ist mitverantwortlich für die hohen Preise und die Inflation.