7. September 2022 um 14:32 Uhr
Großeinsatz mit Hunderten und Hubschraubern: Schüsse in Mönchengladbach – drei Verletzte, fünf Festgenommene
10 Bilder vom Großeinsatz nach Schüssen in Mönchengladbach
Foto: Sasha Rickskens
Mönchengladbach Update Aufgrund der Schießerei waren am Dienstagabend viele Straßen rund um den Mönchengladbacher Hauptbahnhof gesperrt. Drei Männer wurden schwer verletzt. Die Polizei nahm fünf Männer im Alter von 21 und 32 Jahren fest. Wird ein weiterer Rockerkrieg ausbrechen?
Nach dem Großeinsatz am Mittwochabend im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs wurden fünf Männer von der Polizei festgenommen, drei Schwerverletzte lagen im Krankenhaus. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwochnachmittag in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber den Medien mit.
Bei einem Streit an der Bodenstation kam es zu einer Schießerei mit drei Schwerverletzten. Alle Männer, so die Polizei, seien derzeit außer Lebensgefahr.
Am Dienstagabend, gegen 20.20 Uhr, hörten mehrere Anrufer Schüsse in der Nähe des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs und wählten die Notrufnummer 911. Die Polizei rückte mit einem entsprechenden Trupp aus.
Mindestens drei Männer sollen verletzt worden sein.
Foto: Sasha Rickskens
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Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten, kam es im Bereich der Bodenstation zu einer Schießerei, an der mehrere Personen beteiligt waren. Die drei Schwerverletzten sind zwischen 22 und 23 Jahre alt. Über Nacht wurde berichtet, dass drei Verdächtige festgenommen worden seien. Am Mittwochnachmittag gaben Staatsanwaltschaft und Polizei bekannt, dass insgesamt fünf Verdächtige im Alter zwischen 21 und 32 Jahren über Nacht festgenommen worden seien. Über etwaige Demonstrationen vor dem Haftrichter entscheidet die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch.
Nach einer Anzeige von Passanten und Anwohnern bei der Polizei fanden die Beamten einen stark blutenden Mann am Tatort. Sie signalisierten den Rettern, die den Schwerverletzten nach Erstversorgung ins Krankenhaus brachten.
Der Tatort wurde abgesperrt. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen weiterhin von versuchtem Mord aus. Eine Mordkommission wurde eingesetzt und ermittelt.
Die Schützen flüchteten, bevor die Polizei eintraf. Ein Auto mit einem mutmaßlichen flüchtenden Verdächtigen stürzte in der Nähe des Tatorts ab. Unter den vorübergehend Festgenommenen ist einer der Gefangenen. Auch dieser Mann wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei handelte es sich bei dem davongelaufenen Auto um einen Mercedes AMG. Die Polizei beschlagnahmte das Auto noch vor Ort.
Staatsanwaltschaft und Polizei gehen nach bisherigen Angaben weiterhin davon aus, dass der Hintergrund der Tat im Rocker-Umfeld liegt. Staatsanwaltschaft und Polizei lehnten es am Mittwochabend aufgrund von Ermittlungstaktiken ab, weitere Informationen zu veröffentlichen. Weitere Informationen lagen am Mittag nicht vor.
Passanten und Augenzeugen berichteten, dass in dieser Nacht viel Blut geflossen sei und überall Polizisten mit Sturmgewehren seien. Ein Hubschrauber hat die Forensik und die Überwachung von Tatorten aus der Luft unterstützt. Die Ermittlungen dauern an.
Hier ist die Fotogalerie: Großeinsatz nach Schüssen in Mönchengladbach
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