Die Bereitschaft von Risikogruppen zu einer Auffrischimpfung ist ebenso ein Unsicherheitsfaktor wie neue Varianten und das mögliche Zusammentreffen von Grippe- und Corona-Wellen.
Die Infektions- und Patientenzahlen im Krankenhaus sind weiterhin stabil und es gibt keine Anzeichen für Engpässe in den Krankenhäusern – weder auf den Intensivstationen noch auf den Normalstationen. Und da keine neuen Varianten sichtbar sind, die das Infektionsgeschehen in den Griff bekommen und wieder zu schwereren Verläufen führen könnten, verliert die Pandemie zunehmend ihren Schrecken. Laut WHO ist ein Ende in Sicht.
Eine Gelassenheit, die eine falsche Sicherheit suggeriert und deshalb tödlich sein kann, wie die letzten zweieinhalb Jahre gezeigt haben. Denn, da sind sich die meisten Gesundheitsexperten einig, ist das Schlimmste erst im Herbst und Winter vorbei, ohne dass das Gesundheitssystem an Kapazitätsgrenzen stößt und wieder Maßnahmen zur Kontaktreduzierung notwendig werden. Vor allem drei Faktoren bergen Unsicherheit und könnten in den kommenden Monaten für Überraschungen sorgen.
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