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Regionen sammeln Ideen für kulturelle Strategien

Kultur

Für Mai und Juni sind in der Steiermark acht Regionalkonferenzen geplant, auf deren Basis eine mehrstufige Strategie zur Ausrichtung der Kulturpolitik bis 2030 entwickelt wird.

27.04.2022 16.11

Heute online, 16:11

Die Regionalkonferenzen sammeln Ideen, Überlegungen und Vorschläge, die dann im Landtag diskutiert werden. Start ist am 2. Mai in Feldbach in der Oststeiermark, Graz endet am 21. Juni.

Eingeladen sind Künstler aller Sparten

Alle Kulturschaffenden aus allen Sparten müssen an Regionalkonferenzen teilnehmen, wie Kulturlandesrat Christopher Drexler (ÖVP) am Mittwoch in Graz auf einer Pressekonferenz mitteilte, von Chören über Bläser, Klassik und Zeitgenössische Musik bis hin zu Elektronischer Musik, Darstellender Kunst bis hin zu Film, Fotografie und Literatur zu Performance und Theater. Insgesamt werden 550 Akteure genannt.

Der Landrat selbst wird auf der Regionaltour von Kulturdezernent Patrick Schnable begleitet. Mit dabei waren auch die ehemalige Stadtpark-Managerin Heidrun Primas und Werner Schrempf, Leiter des Straßenkunstfestivals La Strada. Auch Regionalkonferenzen können live verfolgt werden.

Fragen zu Änderungen und Prioritäten

Am Vorabend der Regionalkonferenzen gab es bereits viele Vorgespräche mit Vertretern der Region, die nun als Grundlage dienen sollen. Dies gab den ersten Eindruck von Wünschen, Sorgen und Nöten. Abschließend wurden fünf Schwerpunkte nach den diskutierten Themen gefiltert, die nun auf allen Regionalkonferenzen gleichermaßen adressiert werden müssen.

Fragen wie „Wohin geht die Kulturpolitik?“ und „Wie wird das Fördersystem in Zukunft aussehen? „Kontext.

Die Ergebnisse werden Sache des Landtags

Die Erkenntnisse aus dem Gespräch der Kulturschaffenden im Mai und Juni werden vom Kultusministerium aufbereitet. Auf dieser Grundlage soll die Kulturstrategie 2030 in der Landesregierung und im Landtag diskutiert und schließlich beschlossen werden.