Bis: 16.06.2022 17:32 Uhr
Auch der Liveticker NDR.de informiert Sie heute – Donnerstag, 16. Juni 2022 – über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.
Der Hauptbrief:
- Die Bundesregierung plant offenbar eingeschränkte Tests für Bürger
- Grünen-Expertin Damen: Wir brauchen schnelle Regeln für den Herbst
- Rostocker Konferenz: Gesundheitsexperten wollen die Pandemie bekämpfen
- Im Norden bestätigte Neuinfektionen: 4.449 in Schleswig-Holstein, 13.292 in Niedersachsen, 2.589 in Hamburg und 762 in Mecklenburg-Vorpommern
- RKI: Bundesweit 89.142 neue Kronenfälle registriert – Inzidenz 472,4
Tabellen, Grafiken und Karten zu Morbidität, Impfrate und anderen Daten
17:45
762 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Zahl der registrierten Coronavirus-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist binnen 24 Stunden um 762 Fälle gestiegen. Das sind 62 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Zahl der Todesopfer betrug 2250 (+2). Der Wert der Häufigkeit von Patienten mit einer Krone, die innerhalb von sieben Tagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht wurden, pro 100.000 Einwohner beträgt 1,6 (+0,2). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen liegt landesweit bei 328,8 (+0,3).
17:32
Experte Stöhr hält Anstieg der Kronenfälle für “irrelevant”
Experte Klaus Stör sieht den aktuellen Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland gelassen. Er sprach heute mit dem ZDF über “unangemessene Meldefälle”. Die Entwicklungen in den Krankenhäusern müssen beachtet werden. „Und wir sehen dort nicht wirklich eine Zunahme. Im Gegenteil. Die Lage ist so ruhig, wie wir es uns im Sommer erhoffen können. Und es wird sich nichts drastisch ändern“, sagte Stjor, Mitglied der Expertenkommission für die wissenschaftliche Bewertung der staatlichen Beschränkungen für die Krone. Storr betonte, dass der breite, langfristige Schutz für jeden Menschen nur von einer Infektion ausgeht. „Wer jetzt Masken fordert, sollte nicht immer vergessen werden, sondern nimmt den Menschen auch langfristig die Möglichkeit, sich mit dem Coronavirus auseinanderzusetzen.“ Sie mussten geimpft werden, bevor Sie sich angesteckt haben. Wer sich langfristig schützen wolle, müsse sich impfen lassen, sagte Stör. Aber nur die Kombination aus Impfung und Infektion bringe “langen und sicheren Schutz”.
16:51
Forscher: Hunde können lange erkrankte Patienten mit Covid erkennen
Laut Recherchen können Hunde nicht nur akut mit Corona Infizierte erkennen, sondern auch solche mit Long Covid. Ein Forschungsteam unter Leitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) zeigte in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie, dass Hunde, die zuvor mit Proben von Infizierten trainiert wurden und diese mit hoher Treffsicherheit zeigten, auch Proben von Patienten mit Langzeitsymptomen erkennen, so die Universität sagte. sagte angeblich. Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass flüchtige organische Verbindungen nach der Erstinfektion bei Patienten nach Covid langfristig vorhanden sind, hieß es. Außerdem ermöglichen sie Diagnosen, die beispielsweise PCR- oder Antikörpertests nicht liefern können, und verbessern so auch die Behandlung.
15:30
Verdacht auf gefälschte Impfausweise: Suchseiten der Polizei
Wegen Verdachts auf gefälschte Impfausweise durchsuchte die Polizei Wohn- und Geschäftshäuser in Cloppenburg, Garel, Friezoite, Petersdorf, Sedelsberg und Edewecht. Neun Personen im Alter zwischen 22 und 49 Jahren werden verdächtigt, in der Vergangenheit gefälschte Dokumente von einem 38-Jährigen aus Weververledingen gekauft zu haben, wie das Polizeiinspektorat Klopenburg/Vechta am Donnerstag nach der Aktion vom Dienstag mitteilte. Der 38-Jährige steht seit Anfang des Jahres im Verdacht, Dokumente gefälscht zu haben. Die Auswertung der Beweise veranlasste die Ermittler, weitere Komplizen und Käufer ausfindig zu machen.
15:02
Die Passagierzahlen in Hamburg erreichen wieder das Vor-Krone-Niveau
Erstmals seit Beginn der Pandemie erreichen die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg wieder das Vor-Krone-Niveau. Wie Verkehrssenator Angers Türken (Grüne) heute bei der Vorlage der Jahreszahlen der Hochbahn AG sagte, stieg die Zahl der Fahrgäste in der vergangenen Woche auf den Wert von Juni 2019. „Und das, obwohl wir in Deutschland und Hamburg eine hohe Inzidenz haben.“ wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem 9-Euro-Ticket. Laut Hochbahn-Geschäftsführer Henrik Falk werden Busse und U-Bahnen der Hochbahn derzeit täglich von 1,6 Millionen Menschen genutzt. Trotz der hohen Nachfrage gibt es keine Klagen über überfüllte Busse und U-Bahnen.
Nach dem Corona-Fall 2020 stabilisierte sich der Umsatz der Hochbahn im vergangenen Jahr bei 438,9 Millionen Euro, lag aber immer noch vier Prozent unter dem Vorjahr. Die Verluste in Höhe von 101,9 Millionen Euro wurden durch den staatlichen Rettungsschirm für die Krone ausgeglichen, die Entschädigungssumme der Stadt Hamburg betrug 150,5 Millionen Euro.
14:20
Lauterbach: Bereiten Sie sich besser auf den Herbst der Krone vor
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat eine bessere Vorbereitung auf die kommenden Monate der Pandemie gefordert. Deutschland könne sich keinen weiteren Herbst leisten, der so vorbereitet sei wie im vergangenen Jahr, sagte Lauterbach heute auf dem 17. Bundeskongress der Gesundheitswirtschaft in Rostock.
Derzeit werde an Impfkonzepten gearbeitet und es gebe einen engen Austausch mit Herstellern über neue Impfstoffe, sagte Lauterbach. Wir rechnen mit diesen Impfungen Ende August, voraussichtlich Mitte September“, sagte der Minister. Gleichzeitig gibt es viele überzeugende Medikamente, die zu wenig eingesetzt werden.
Lauterbach kündigte ein System an, mit dem Krankenhausdaten schneller übermittelt werden können. Spätestens im September oder Oktober wird ein System verfügbar sein, in dem solche Informationen wie Bettenbelegung oder Personalbesetzung tagesaktuell digital übermittelt werden.
VIDEO: Umgang mit der Corona-Pandemie auf einer Konferenz in Rostock (1 min)
13:44
Patientenvertreter: Impfzentren sind nach wie vor sinnvoll
Der Patient, ein Vertreter der Bundesregierung, Stefan Schwartze, hält es für sinnvoll, auch bei der aktuellen Ebbe regionale Impfzentren gegen die Krone im Sommer zu unterhalten. Die Zahl der Infizierten steige stark an, sagte der PSD-Politiker heute in Berlin. Deshalb achtet er darauf, auf nichts zu verzichten. Er verwies auch auf die Debatte um zusätzliche Auffrischimpfungen. Jetzt alle Strukturen zu verkleinern und dann im Herbst neu anzufangen, ist nicht die richtige Entscheidung. “Ich rufe an jedem Punkt zur Vorsicht auf”, sagte Schwartz. Dazu gehört, Strukturen so weit wie möglich zu erhalten.
Bund und Länder haben sich angesichts der Corona-Situation im Herbst auf eine zusätzliche halbe Finanzierung der Impfstellen bis Ende des Jahres geeinigt. Der Deutsche Hausärzteverband hält das Offenhalten im Sommer für unverzichtbar.
13:00
Die Bundesregierung plant offenbar eingeschränkte Tests für Bürger
Tatsächlich sollten kostenlose Kronentests bis Ende Juni auslaufen. Aber die Bundesministerpräsidenten haben die Regierung gebeten, zusätzliche Mittel bereitzustellen. Nach Informationen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung plant das Gesundheitsministerium nun, die sogenannten zivilen Tests fortzusetzen – wenn auch in anderer Form und mit mehr Kontrolle. Auf Kosten des Staates dürfen künftig nur noch gefährdete Personengruppen getestet werden. Dies können ältere Menschen oder Patienten mit einem geschwächten Immunsystem sein, die im Falle einer Infektion besonders gefährdet wären. Der Bund will die Tests offenbar nicht mehr alleine finanzieren: Die Länder müssen die Hälfte der Kosten tragen. Die neue Prüfungsordnung muss innerhalb des Bundes und mit den Bundesländern abgestimmt werden.
12:39 Uhr
Was bedeutet die Sommerwelle für die Kultur?
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist klar, dass die schreckliche Sommerwelle angesichts steigender Fallzahlen bereits angekommen ist. Wie gehen Kulturveranstalter im Norden damit um? Die DDR spricht mit dem kaufmännischen Leiter des Theaters in Osnabrück.
Mehr Informationen
Wie gehen die Kulturveranstalter im Norden mit den steigenden Fallzahlen und der möglichen Sommerwelle um? Mehr ▼
11:49
Grünen-Expertin Damen: Wir brauchen schnelle Regeln für den Herbst
Grünen-Gesundheitsexperte Janos Damen forderte die Regierungskoalition auf, die Regierungskoalition im Herbst über Regeln zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion zu beraten. Das Warnsignal dieser Sommerwelle müsse ernst genommen werden, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wenn wir unvorbereitet in den Herbst gehen, ohne ein umfassendes Auffrischungsimpfprogramm und ohne eine gesetzliche Grundlage, die wirksame Maßnahmen wie eine Maskenpflicht für Innenräume ermöglicht, dann müssen wir befürchten, dass es vor allem in sehr alten Altersgruppen noch viele weitere Todesfälle geben wird.“ Die aktuellen Regelungen im Infektionsschutzgesetz sind befristet auf den 23. September dieses Jahres.Zentrale Diskussionsgrundlage soll laut Damen die aktuelle Herbst-Winter-Stellungnahme des Kronen-Sachverständigenrates sein.
8:48 Uhr morgens
Niedersachsen: Schulen stellen weniger Tests aus
In Niedersachsen werden immer weniger Schüler an Schulen auf das Coronavirus getestet. Das berichtete heute die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf Daten des Kultusministeriums. Demnach wurden 740.000 bundesfinanzierte Tests an die Studierendenschaft verteilt. Vor dem Ende der Pflichtprüfungen für …
Add Comment