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Sommernachtskonzert: Frieden und Freiheit für Europa

Das ist viel mehr als nur ein Konzert der Wiener Philharmoniker. Wenn heute, Donnerstag, um 21.20 Uhr auf ORF 2 klassische Klänge zeitversetzt live in Schönbrunn eingespielt werden, senden die Wiener Philharmoniker mit Dirigent Andris Nelson (Debüt) und Solist Gauthier Kapuson am Cello eine Botschaft in die Welt: eine Botschaft des Friedens.

In zwei Jahren im Pandemie-Modus wird das Traditionskonzert erstmals vor vollem Publikum ausgetragen. Im vergangenen Jahr waren wegen Corona-Einschränkungen nur 3.000 Zuschauer zum Sommerabendkonzert zugelassen. . Diese waren geladene Gäste – neben den politischen Führern der Republik waren auch Menschen aus dem medizinischen Bereich anwesend, für die das Konzert ein musikalischer Dank sein sollte.

Das Musikprogramm ist ganz europäisch und reicht von Beethovens Leonoras Ouvertüre bis hin zu Werken von Rossini und Dvorak. Man wolle die kulturelle Verbundenheit Europas betonen, sagte der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer.

Auch die Ukraine steht im Fokus. Unter anderem wird der Walzer „Goodbye“ des ukrainischen Komponisten Mykola Lysenko gespielt.

Das Sommernachtskonzert ist nach dem Neujahrskonzert das am meisten übertragene Klassik-Event der Welt. In diesem Jahr wird es wieder in mehr als 80 Ländern gezeigt.

Die Konzertkritik von KURIER können Sie nach dem Konzert hier lesen.