Germany

Klimaaufkleber blockieren die Straßen von Friedrichshain

Von Dirk Boetger

Auf manchen Straßen Berlins geht schon wieder nichts mehr. Auch am Donnerstag blockierten Aktivisten der „letzten Generation“ eine Kreuzung, diesmal in Friedrichshain.

Etwa 50 Demonstranten der Initiative saßen am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr an der Kreuzung Frankfurter Tor, wo Frankfurter Allee, Karl-Marx-Allee, Warschauer Straße und Petersburger Straße zusammentreffen.

Frankfurter Tor Blocker Foto: Spreepicture

Viele Blocker steckten fest. Einige Autofahrer reagierten verärgert. Nur die Straßenbahn konnte weiterfahren. Ein Großteil des Autoverkehrs aus den östlichen Teilen der Stadt führt morgens über diese Kreuzung in die Innenstadt. Stau zur Hauptverkehrszeit!

Polizisten entfernen Blockaden von der Straße Foto: REUTERS / Christian Mang

Zu einem Video der Aktion schrieb die Klimaschutzinitiative im Internet: „Das Frankfurter Tor sperrt in alle Richtungen. Bürgerlicher Widerstand gegen das Versagen der Regierung im Klimanotstand steht heute im Herzen Berlins.

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Laut Straßeninformationszentrum gibt es in der gesamten Region Behinderungen. Die Polizei ist vor Ort.

Foto: REUTERS / Christian Mang

Mit der Aktion setzen die Aktivisten ihre zentrale Protestwoche fort. So hieß es vor ein paar Wochen. Mitmachen müssen Unterstützer aus ganz Deutschland. Allerdings blieb die Teilnehmerzahl in den letzten Tagen immer deutlich unter 100.

Ecksperren Frankfurter Tor und Frankfurter Allee – nur die Straßenbahn kann noch passieren Foto: Spreepicture

Die Protestwoche

Am Mittwoch ruinierten Klimaaufkleber das Büro mit Farbe. Während mehrere Aktivisten in Warnschutzhelmen und -westen damit begonnen hatten, Bürgersteigsteine ​​auszuheben, was anscheinend die Mitarbeiter ablenkte, hatten zwei andere Klimachaos schwarze Flüssigkeit aus Dosen gegen die Bürofassade vergossen. Auch der Bürgersteig vor dem Regierungsgebäude war stark verschmutzt. Ziel der Aktion war angeblich der Protest gegen Ölbohrungen in der Nordsee.

Mehr über Friedrichshain-Kreuzberg

Am Dienstag hatten sie verschiedene Straßen gesperrt. So steckt unter anderem ein Krankenwagen fest. Ein genervter Autofahrer hatte einen Aktivisten auf die Motorhaube geschoben, um Platz zu machen.

Auch am Montag wurden die Straßen gesperrt.

Dutzende Demonstranten wurden in den vergangenen Tagen von der Polizei vorübergehend festgenommen und wieder freigelassen. Die Initiative fordert mehr Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung.