© Getty Images / iStockphoto / Anyaberkut / iStockphoto
Diese E-Mail-Anbieter setzen unter anderem auf Sicherheit, Datenschutz und Ordnung im Posteingang.
Gmail ist einer der größten kostenlosen E-Mail-Dienste der Welt und hat laut Statista über 4,1 Milliarden Nutzer. Aber nicht jeder möchte den Google Group Service nutzen und sucht nach solchen einfach zu bedienenden Alternativen. Wir zeigen Ihnen 5 Konkurrenten.
1. Skythe
Skiff ist ein E-Mail-Dienst für Android, iOS und das Internet, der vor einigen Wochen gestartet wurde. Im Gegensatz zu Google Mail konzentriert sich Skiff auf den Datenschutz und bietet End-to-End-Verschlüsselung zwischen Skiff-Benutzern. Laut Anbieter konnte Scythian selbst die Inhalte nicht lesen. Wenn die E-Mail jedoch an Benutzer adressiert ist, die nicht Skiff sind, kann ihr E-Mail-Anbieter sehr wohl Zugriff darauf haben.
Skiff ist werbefrei und hat ein klares Design. Im Gegensatz zu Google Mail fehlen dem neuen Dienst jedoch einige Funktionen, auf die manche möglicherweise nicht verzichten möchten. So lässt sich beispielsweise das Versenden von E-Mails nicht abbrechen, es gibt keine Schlummerfunktion und ein Druckmenü. Allerdings kündigte Skiff-CEO Andrew Milic an, dass viele Funktionen erst noch eingeführt werden müssten.
© Skiff.com
Mit der Basisversion bietet Skiff 10 GB Speicherplatz und einen 30 MB großen E-Mail-Anhang. Obwohl Gmail 15 GB Speicherplatz bietet, kann dieser schnell mit Google Drive oder Google Fotos gefüllt werden.
2. Kurzwelle
Wenn Sie dem Google-Konzern den Rücken kehren möchten, ist Shortwave ebenfalls eine gute Alternative. Es wurde dieses Jahr von ehemaligen Google-Entwicklern veröffentlicht. Das sieht man: Shortwave ähnelt stark der inzwischen eingestellten Google Inbox.
Der kostenlose E-Mail-Service ist auch als Web-App für iOS verfügbar. Eine Android-App gibt es nicht, das Unternehmen soll aber daran arbeiten. Die Basisversion ist werbefrei – personenbezogene Daten werden gemäß der Datenschutzerklärung nicht an Dritte verkauft. Die Snooze-Funktion ist verfügbar, wichtige E-Mails können beispielsweise auch an den Anfang des Posteingangs verschoben werden. Um E-Mails neu anzuordnen, verwenden Sie die Drag-and-Drop-Funktion.
© Kurzwelle
Workspaces ermöglichen es Benutzern auch, ähnlich wie bei Slack mit Teammitgliedern zu sprechen. Wenn Sie von Gmail zu Shortwave wechseln, können Sie die letzten 2 Monate des E-Mail-Austauschs mitnehmen. Für das gesamte Archiv benötigen Sie eine Premium-Version von 9 US-Dollar pro Monat.
3. Pfostenzaun
Der Dienst ist nur als browserbasierte Anwendung verfügbar, wirbt aber damit, dass er keine Werbung, Spam oder Tracking enthält. Der belgische Dienst wird mit Zwei-Faktor-Authentifizierung angeboten – die Nachrichten werden von Ende zu Ende verschlüsselt. Jede E-Mail wird mit einer digitalen Signatur geliefert. Dadurch können die Empfänger überprüfen, ob die E-Mail tatsächlich vom jeweiligen Mailfence-Benutzer stammt. Jede Verschlüsselungsmaßnahme wird im Browser des Benutzers durchgeführt.
© Mailfence
Die kostenlose Version bietet 500 MB E-Mail-Speicher und 500 MB Anhänge.
4. Vivaldi
Vivaldi ist ebenfalls browserbasiert und für Windows, MacOS und Linux verfügbar. Wenn Sie zu Vivaldi wechseln, können Sie Ihre E-Mails von anderen Anbietern mitnehmen. Besonders gut funktioniert die Suchfunktion: Wenn Sie online sind, können ganze E-Mails durchsucht werden, wenn Sie offline sind, können Sie Betreffzeilen durchsuchen. Sobald Sie die gewünschte E-Mail gefunden und geöffnet haben, können Sie offline nach bestimmten Inhalten suchen.
©Vivaldi
Zusätzlich zu „ungelesenen“ Nachrichten gibt es „ungesehene“ Nachrichten. Letzteres bedeutet brandneue Nachrichten, die Sie noch nicht gesehen haben. „Ungelesene“ Nachrichten hingegen wurden gesehen, aber nicht verarbeitet.
Weitere Funktionen sind ebenfalls verfügbar, wie Tastaturkürzel, Filterfunktionen und intelligente Navigation. Um Vivaldi Mail zu verwenden, müssen Sie jedoch den Vivaldi-Browser herunterladen.
5. Posteo
Posteo richtet sich an Verbraucher, denen nicht nur Sicherheit, sondern auch die Umwelt am Herzen liegt. Es behandelt Benutzerdaten vertraulich und verschlüsselt E-Mail-Inhalte. Der Dienst verwendet auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Gespeicherte Daten können auch verschlüsselt werden. Ein weiterer Unterschied zu anderen Anbietern ist, dass Sie eine E-Mail-Adresse erstellen können, ohne Angaben zu Ihrer Person zu machen.
Posteo bietet Speicherplatz von 2 GB und 50 MB für Anhänge. Allerdings ist der werbefreie Dienst kostenpflichtig und wird für 1 Euro pro Monat angeboten. Der Lieferant nutzt Ökostrom – Posteo spart nach eigenen Angaben auch Strom, CO2 und Atommüll.
Add Comment