Der teure Schock will einfach nicht enden! Die Inflation in Deutschland steigt weiter – auf fast acht Prozent. Umso mehr freuen wir uns über die Entlastung durch die heute angewandte Reduzierung des Tanks.
Gehen Sie zu den Zapfsäulen und rennen Sie für den Kraftstoffrabatt!
Seit drei Monaten sinkt die Energiesteuer, wodurch ein Liter Benzin (E10) um 35 Cent und Diesel um 16,7 Cent günstiger wird.
▶︎ Das führt zu einem Anstieg des Andrangs an den Zapfsäulen. In Bramsche (Niedersachsen) reihen sich Autos aneinander. Sie müssen derzeit etwa 10 Minuten auf freien Speicherplatz in der Spalte warten.
An der Thomas-Lex-Tankstelle warten Autofahrer derzeit zehn Minuten auf einen Sitzplatz an der Zapfsäule. Der Andrang ist groß Foto: Stephan Schuetze
Die Kraftstoffpreise sind auf dem großen Display hoch. Alle Kraftstoffe liegen unter der magischen Marke von zwei Euro. Diesel kostet beispielsweise 1,81 (9) Euro. Gegen Mittag begann der Andrang. Ein Mitarbeiter koordiniert die wartenden Fahrzeuge, damit es auf der Straße nicht zu Verzögerungen kommt.
Thomas Lex betreibt eine Tankstelle in Bramsche (Niedersachsen). Er hatte seine Spritbestellung vorab aufgegeben und gegenüber BILD angekündigt, die Steuervergünstigungen direkt an seine Kunden weiterzugeben. Um 3 Uhr morgens traf der erste Tankwagen mit 33.000 Liter Treibstoff mit ermäßigtem Steuersatz ein. Der zweite Van fuhr gegen 5 Uhr morgens ab. Um 9:30 Uhr erwartete Lex eine weitere Lieferung.
Der Betreiber der Tankstelle Thomas Lex in Bramsche (Niedersachsen) im Gespräch mit dem Sheriff der BILD-Panzer Michael Engelberg Foto: Stephan Schütze
Lex zu BILD: „Aber wir werden in den nächsten Tagen auf jeden Fall einen Anstieg der Pumpenpreise sehen, weil die Einkaufspreise so stark gestiegen sind. Angeblich soll dies auf das angekündigte Ölembargo zurückzuführen sein. Aber das muss in ganz Europa so gewesen sein, und es ist kein deutsches Phänomen.
▶︎ Eile ab Mittag nach Hamburg. Hier ist BILD-Reporterin Franciska Ringleben an einer Tankstelle. Sie sagte: „Hier wird fleißig getankt und die Kunden sind gut gelaunt. Benzin wurde heute Morgen um 5 Uhr frisch geliefert, der Preis wurde um 26 Cent reduziert, da der Mai-Sprit noch teurer in den Tanks ist. Diesel kostet jetzt 9 Cent weniger.“ Im Laufe des Tages fiel der Preis weiter.
BILD Sprit Sheriff Franciska Ringleben bewacht diese Tankstelle in Hamburg Foto: Andreas Costanzo
▶︎ In Erfurt (Thüringen) steht BILD-Reporter Carsten Kerr vor den Zapfsäulen. Hier kostet ein Liter Benzin 1,95 Euro, Diesel 1,97 Euro. „Hier an der bft-Tankstelle wird der Kraftstoff erst mittags vergünstigt geliefert. Allerdings sind die Preise hier bereits gefallen und die Kunden nutzen das und tanken.“ Allerdings seien die Preise am Mittag um bis zu 3 Cent gestiegen, sagte der Sheriff der Tankstelle. Daher ist der Ansturm nicht so groß.
Der Tankrabatt ist ein Hit
Genau in der Nacht zum Mittwoch änderten viele Tankstellen ihre Preise – die Tanksenkung gilt bereits für die nächsten drei Monate.
Eine Blitzanalyse der Deutschen Presse-Agentur (DPA) mit dem ADAC zeigt: Die Preise fallen. Für die Analyse standen am Dienstag und Mittwoch zwischen 6 und 7 Uhr die Preise von rund 400 Tankstellen in München, Berlin und Hamburg auf der ADAC-Website zur Verfügung und wurden verglichen.
▶︎ Am Mittwoch kostete ein Liter Super E10 an rund 350 der 400 kontrollierten Tankstellen weniger als 1,90 Euro. Selbst beim Diesel fiel der Preis meist unter zwei Euro. Es gibt kaum Fälle mit Preisen über 2,10 Euro.
In der Woche vor dem Inkrafttreten der Tanksenkung am Mittwoch sind die Tankstellenpreise deutlich gestiegen. Die Benzinpreise stiegen im Wochenvergleich um 6,1 Cent, Diesel um fünf Cent, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. So kostete ein Liter Benzin durchschnittlich 2.151 Euro, der Durchschnittspreis für Diesel lag bei 2.044 Euro.
Grund für die hohen Spritkosten sind laut ADAC die konstant hohen Preise auf den internationalen Ölmärkten. Auch die Kraftstoffpreise waren den ganzen Mai über hoch: Benzin kostete im Schnitt 2.064 Euro und lag damit nur einen halben Cent unter dem bisherigen Rekordmonat März mit 2.069 Euro pro Liter. Diesel kostete im Mai durchschnittlich 2.033 Euro pro Liter. Im Rekordmonat März kostete der Diesel mit 2,14 Euro pro Liter fast elf Cent mehr.
▶︎ In der Woche vor dem Inkrafttreten der Tanksenkung am Mittwoch sind die Tankstellenpreise allerdings deutlich gestiegen! Die Benzinpreise stiegen im Wochenvergleich um 6,1 Cent, Diesel um fünf Cent, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. So kostete ein Liter Benzin durchschnittlich 2.151 Euro, der Durchschnittspreis für Diesel lag bei 2.044 Euro.
Grund für die hohen Spritkosten sind laut ADAC die konstant hohen Preise auf den internationalen Ölmärkten. Auch die Kraftstoffpreise waren den ganzen Mai über hoch: Benzin kostete im Schnitt 2.064 Euro und lag damit nur einen halben Cent unter dem bisherigen Rekordmonat März mit 2.069 Euro pro Liter. Diesel kostete im Mai durchschnittlich 2.033 Euro pro Liter. Im Rekordmonat März kostete der Diesel mit 2,14 Euro pro Liter fast elf Cent mehr.
Stau in der Raffinerie!
Nicht nur Schlangen vor Tankstellen Auch an anderer Stelle herrscht Stau: in Raffinerien.
Panzerfahrer Hubertus Kleineaschhoff (56) ist seit Mitternacht unterwegs Foto: Stephan Schütze
Der Fahrer des Tankwagens, Hubertus Kleineaschhoff (56), stand um Mitternacht mit seinem Auto auf dem Hof der Raffinerie, um 1 Uhr morgens war sein Tank voll. „Als ich dann morgens zurückkam, musste ich von 6 bis 9.30 Uhr warten, um Benzin zu holen. Es warten bereits 60 Autos. Der Ladevorgang dauert etwa eine halbe Stunde, es gibt vier Stufen.“
Der Berufskraftfahrer bereitet sich für heute und die nächsten Tage auf eine 12-Stunden-Schicht vor und wird dann von den Kollegen entlassen. “Es wird sicherlich die nächsten drei Tage bis Pfingsten so weitergehen und dann wieder zur Normalität zurückkehren.”
Lesen Sie hier, wie Sie mit Tankanwendungen die Kraftstoffpreise senken können
Add Comment