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Anders Lauterbach: Bundestagspräsident für Gelassenheit im Umgang mit Corona

deutscher SPD-Politiker

Bundestagspräsident Bass widerspricht Lauterbach zu Corona

Bis: 17:26 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

„Leider schafft es die Pandemie nicht in die Sommerferien“

Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat für den Herbst Vorbereitungen für einen umfassenden Schutz vor dem Coronavirus zugesagt. „Leider geht die Pandemie nicht in die Sommerpause“, sagte er im Bundestag. Allerdings sind auch die Sommerferien des Kampfes gegen die Pandemie nicht geplant.

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„Auch wenn die Epidemie schlimm klingt – sie passiert gerade jetzt“: Anders als Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat Bundestagspräsidentin Bärbel Bass Grund zur Gelassenheit im Umgang mit dem Coronavirus.

Bundestagspräsidentin Berbel Bass sieht die aktuelle Coronavirus-Lage gelassener als Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD). “Auch wenn die Epidemie schlimm klingt, sie passiert gerade jetzt”, sagte Bass dem SPIEGEL. Wenn Sie eine Maske tragen möchten, tun Sie dies. Aber die meisten taten es nicht mehr. “Insgesamt sehe ich dem Sturz relativ gelassen entgegen.”

Deutschland sei mit Impfstoffen gut aufgestellt, auch wenn sie eine Übertragung nicht verhindert hätten, sagte der Parlamentssprecher. Es kommt darauf an, ob wir ab Herbst Varianten des Virus bekommen, die einen schwereren Verlauf verursachen als Omicron. “Wenn nicht, dann müssen wir sagen: Wenn du krank bist, bleibst du zu Hause.” So wie man jede andere Krankheit vernünftigerweise bekämpfen würde.

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Die Zukunft der Corona-Regeln

Angesichts möglicher Absturzsicherungsmaßnahmen forderte Bass eine Maskenpflicht in Innenräumen. Dies ist auch im Winter wegen anderer Infektionskrankheiten empfehlenswert. „Und dann dürfte die vierte Impfung für viele Sinn machen.“ Eine Schließung von Clubs und Diskotheken sehe sie derzeit aber nicht.

Lauterbach sagte vor allem der Omicron-Variante einen schweren Sturz voraus und sprach sich für das Tragen von Masken in Innenräumen aus. Aktuell berät er Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) zu künftigen Corona-Maßnahmen im neuen Infektionsschutzgesetz. Das geltende Gesetz läuft am 23. September aus.