„Unsere größte Herausforderung besteht jetzt darin, die Menschen in unserem Haus zu beruhigen“, sagte Sprecherin Maren Ribe im KURIER: „Die Menschen hier haben wirklich Angst.“ Viele Bewohner seien traumatisiert: „Der Angriff auf unser Heim Schützling hat tiefe Narben hinterlassen. Die Bewohner sind verängstigt und erinnern sich an das Trauma ihrer Flucht.“ Eine 13-Jährige darf ihr Zimmer nicht mehr verlassen, die Kinder einer anderen Familie wollen aus purer Angst nicht mehr in die Wohnung zurück.
Das Haus von Ute Bock sucht ab sofort dringend Psychologinnen und Psychologen, die ehrenamtlich helfen, Menschen zu helfen, die psychologische Hilfe benötigen. “Wir haben diese Ressourcen nicht im Haus”, sagt der Verein Ute Bock Flüchtlingsprojekt, “aber die psychischen Schäden sind enorm.” Die Angst vor dem Unfall ist groß, aber auch die Anteilnahme und Unterstützung.
Das Haus bespreche derzeit, wie mit der Situation umgegangen werden soll. Man steht in engem Kontakt mit der Polizei; ob weitere Maßnahmen ergriffen werden, wird derzeit diskutiert. Es gibt derzeit keine Sicherheit, aber das Haus ist die ganze Zeit verschlossen und am Eingang mit Kameras gesichert.
Add Comment