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Antidiskriminierungsbeauftragter: Aktiv beim Ataman

Die geplante Ernennung von Ferda Ataman zur Leiterin des Antidiskriminierungsdienstes im Familienministerium fügte dem Beauftragtensystem der Bundesregierung eine neue Dimension hinzu. Ataman selbst ist sich klar bewusst, dass ihre bevorstehende Ernennung nicht unbedingt auf fachlicher Qualifikation beruht, sondern darauf, dass sie Aktivistin ist und sich gut geschlagen hat.

Eine Reihe ihrer Tweets, die diesen Ruf stützen könnten, wurden von ihr gelöscht. Die Deutschen „Kartoffeln“ zu nennen, ist nur einer ihrer Kommentare, was darauf hindeutet, dass sie eine eigene Vorstellung von Diskriminierung hat. Der Notwendigkeit, den „Zusammenhalt“ zu fördern, den sie auch in gesellschaftspolitischen Debatten um Migration, Gleichberechtigung oder Identität lobte, hat sie immer wieder einen Bärendienst erwiesen.

Mehr Schmuck als Substanz

Nicht nur in der Unionsfraktion, sondern auch in der FDP-Fraktion wird befürchtet, dass sich nach Atamans Amtsantritt nichts ändern wird. Im rot-grün-gelben Kabinett gab es keine ernsthaften Bedenken. Eine Abteilung will die andere nicht verärgern.

Dies weist auf bereits bekannte Aspekte dieser Dienste hin. Bundes- und Landesministerien und Parlamente setzen Beauftragte ein, deren Mandat mehr Zierde als Inhalt hat. Mittlerweile gibt es eine Armee von ihnen, obwohl Minister, Beamte und Abgeordnete gewählt oder ernannt wurden, um solche Aufgaben selbst auszuführen. Insofern ist die Ernennung des Ataman konsequent. Das Kommissariat ist Aktivismus.

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