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Antwort auf den Krieg in der Ukraine: Coop verkauft ihr Russlandgeschäft

Coop ist mit ihrer Tochtergesellschaft Transgourmet in sieben Ländern vertreten. Bis vor kurzem waren es acht – denn auch in Russland arbeitete Coop mit Transgourmet zusammen. Doch laut NZZ am Sonntag hat der Schweizer Detailhändler das Russlandgeschäft an lokale Behörden verkauft.

Zu Transgourmet gehörte auch Global Foods, ein russisches Hotel- und Cateringunternehmen. Dieses Gebiet wurde auch an die lokale Regierung verkauft. Laut der Zeitung sind die Verträge bereits unterzeichnet. Nur die russischen Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Russland wird auf der Coop-Website nicht mehr als Tätigkeitsbereich aufgeführt. Im Ausland ist Transgourmet nur in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Rumänien und Spanien tätig.

Anfang März – kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges – zog Coop die Fäden der russischen Produkte. Der Einzelhändler warf die entsprechenden Lebensmittel aus den Regalen. „Aufgrund der aktuellen Situation hat Coop entschieden, vorerst keine Lebensmittel aus diesem Herkunftsland mehr zu liefern. Vorhandene Bestände werden weiterhin verkauft, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden», sagte eine Coop-Sprecherin auf Anfrage von 20 Minuten.