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Die Entbindungsstation am Landesklinikum Waidhofen an der Ybbs bleibt ab Mitte August vorübergehend geschlossen. Grund dafür ist der akute Ärztemangel. Patienten müssen nun in die Krankenhäuser Scheibbs, Amstetten oder Melk verlegt werden.
16.07.2022 17.07
Ab heute, 7.17 Uhr online
Das Landesgesundheitsamt (SHA) teilte mit, dass derzeit keine andere Möglichkeit besteht, als die AG zu schließen. Daher gibt es vom 15. August bis 30. September keine Entbindungsklinik, keine Wochenbettstation und keinen Kreißsaal. Die gynäkologische Ambulanz arbeitet in Kurzarbeit und nach Voranmeldung.
Über Personalvermittlungsagenturen, Jobplattformen und Direktanfragen an in- und ausländische Ärzte wird laut LGA nun versucht, möglichst schnell zu rekrutieren. „Konkrete Verhandlungen mit interessierten Ärzten laufen bereits“, sagt Linda-Maria Herb, Pressekoordinatorin des Landesklinikums Waidhofen an der Ybbs gegenüber noe.ORF.at.
Der Weggang des Arztes führte zur Schließung
Weidhofens Bürgermeister Werner Kramer (ÖVP) hält die Wiederaufnahme des Bahnhofs für absolut notwendig, wie er sagt. Die Entbindungsstation des Landeskrankenhauses ist nicht nur für den Standort Weidhofen, sondern für die gesamte Region von Bedeutung. Denn der Geltungsbereich des Krankenhauses erstreckt sich von Weidhofen, Scheibs und Amstetten bis nach Oberösterreich und in die Steiermark.
Im Landesklinikum Waidhofen an der Ybbs soll ein Arztstreik schließlich zur Stationsschließung geführt haben. Die Stelle ist laut Pressesprecher des Landeskrankenhauses derzeit unbesetzt. Die SPÖ kritisierte die Schließung und verwies auf einen allgemeinen Ärztemangel. Denn nicht nur in Weidhofen, sondern auch in etlichen Krankenhäusern in Niederösterreich fehle es an Fachärzten, sagt Karin Schelle, Sprecherin für Gesundheitswesen der SPÖ Niederösterreich.
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