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Aus 34 Metern Höhe gerettet: Ein Ruderer (46) ist im Milstädter See ertrunken

Am Millstätter See hat sich am Freitagnachmittag ein tragischer Badeunfall ereignet. Ein 46-jähriger Paddleboarder (SUP) aus Deutschland fuhr um 14 Uhr in der Nähe des Südufers in der Nähe der Schlossvilla etwa 30 Meter vom Ufer entfernt. Laut mehreren Zeugen fiel er gegen 14:40 Uhr ohne ersichtlichen Grund ins Wasser und sank sofort. Wie die Polizei bestätigte, konnte der Mann nur durch sofort alarmierte Retter und Taucher aus einer Tiefe von etwa 34 Metern tot gerettet werden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

© KK/FF Olsach-Molzbichl

Im Einsatz waren die Wasserrettung Döbriach, Millstatt und Ferndorf, die Freiwilligen Feuerwehren Millstatt (mit dem Boot) und Olsach-Molzbichl, das Rote Kreuz Spittal mit Notarzt, der Polizeihubschrauber Libelle und zwei Streife des Polizeireviers Spittal.

Fünfter Badetoter

Damit ist der 46-Jährige der fünfte Schwimmer, der in diesem Sommer in Kärnten starb. Anfang Juli ist ein Niederösterreicher (75 Jahre alt) im Lake Turner ertrunken. Wolfsberger (81) wurde leblos im Kloppaer See treibend aufgefunden. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jeweils erfolglos. Ein 44-jähriger deutscher Urlauber ist bei einem nächtlichen Absturz im Wörtersee ums Leben gekommen.

Ein 83-jähriger Urlauber wollte sich Anfang August nach einem Saunagang im Wörtersee abkühlen, verlor das Bewusstsein und sank. Der Mann wurde reanimiert, starb aber etwa eine Woche nach dem Unfall im Krankenhaus.

Einsatz am Wörthersee

Unmittelbar nach dem Einsatz im Millstätter See mussten die Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt wieder ausrücken. „Der erste Anruf war, dass eine Person am Strand von Klagenfurt vermisst wird“, sagte Wolfgang Germ, Sprecher der Berufsfeuerwehr. Es handelte sich tatsächlich um einen medizinischen Notfall. Ein Jetski-Fahrer musste reanimiert werden.