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Berlin: Schüsse aus fahrendem Auto – Opfer gehören einer Großfamilie an

Berlin-Panorama

Schüsse aus einem fahrenden Auto – das Opfer stammt aus einer kinderreichen Familie

Stand: 12:22 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Polizisten sichern Spuren vom Tatort

Quelle: Pudwell

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Drive-by-Shooting in Berlin-Mitte: Zwei Männer in prominenter Großfamilie getötet. Spezialkräfte rücken aus und durchsuchen mehrere Wohnungen – bisher offenbar erfolglos.

In Berlin-Gesundbrunnen haben Unbekannte am Donnerstagabend aus einem fahrenden Jeep geschossen und zwei Männer im Alter von 40 und 49 Jahren schwer verletzt. Zunächst gab es nur einen Verletzten. Möglicherweise handelte es sich um einen Clanstreit: Einer der Verletzten gehört nach WELT-Informationen zur Großfamilie O.

Spetsnaz durchsuchte in der Nacht mehrere Wohnungen. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an. Bilder zeigen, dass mindestens vier Schüsse das Fenster eines Büros im Erdgeschoss eines Wohnblocks zerschmettert haben. Laut Polizei saßen die beiden Männer zum Zeitpunkt des Angriffs im Büro und wurden von den Schüssen getroffen. Der 40-Jährige wurde mit Verletzungen an Rücken und Arm ins Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr. Der 49-Jährige erlitt Kopfverletzungen und wurde vor Ort behandelt.

Hintergrund sind nach ersten Angaben familiäre Streitigkeiten. Die Ermittlungen wurden von der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.

Ende April rückte erneut das Berliner Clan-Umfeld in den Fokus. Auf einer Messe in Berlin-Neukölln ist es zu einer tödlichen Messerstecherei gekommen. Das Opfer: der 25-jährige Mohammed R.

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Verbrecherclan Neukölln

Rs Bruder, der notorische Intensivkriminelle Nidal R., wurde 2018 ganz in der Nähe des Tempelhofer Feldes erschossen. Clanführer aus ganz Deutschland reisten zu seiner Beerdigung an. Bis heute wurden die Täter nicht gefasst. Seitdem befürchten die Behörden weitere Vergeltungsmaßnahmen.

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Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Berliner Polizei, Stefan Weh, sagte: „Leider ist es kein Geheimnis, dass die organisierte Kriminalität vor bewaffneter Gewalt nicht zurückschreckt und Streitigkeiten auch auf der Straße beigelegt werden.“ Das gehöre zu ihrer Gewohnheit Mitglieder der kriminellen Clans nutzen Schusswaffen, um Konkurrenzsituationen zu lösen, und nehmen völlig skrupellos den Tod ihrer Gegner sowie der Umstehenden in Kauf.

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