Germany

Besucher und Veranstalter im Streit mit der Polizei

Fusion, eines der größten alternativen Festivals Europas, beginnt am Mittwoch und läuft bis zum 3. Juli. Tausende Besucher treffen sich in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) zum Feiern – erstmals ohne Corona-Einschränkungen. Doch offenbar gibt es erste Probleme mit der Polizei vor Ort.

Organisatoren beschwerten sich auf Twitter über grundlose Polizeikontrollen von Fusion-Besuchern am Neustrelitzer Bahnhof. „Besucher müssen ohne Schutz in der Hitze stehen und dehydriert ankommen. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser unverantwortlichen Gefährdung unserer Besucher!“, so Twitter.

Fahrgäste im #Fusionfestival-Zug werden am Bahnhof Neustrelitz grundlos von der Bundespolizei kontrolliert, müssen ohne Schutz in der Hitze stehen und kommen dehydriert an. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser unverantwortlichen Gefährdung unserer Besucher!

— @fusion_festival@mastodon.social (@fusion_festival) 30. Juni 2022

In den vergangenen Jahren habe die Zusammenarbeit mit der Polizei bei der An- und Abreise immer funktioniert, so die Veranstalter. “Diese Kooperation wurde nun einseitig beendet und durch eine grundlose Kontrolle auf zweifelhafter Rechtsgrundlage ersetzt.” Wir können die Verantwortung für das von der Bundespolizei verursachte Chaos nicht mittragen und ziehen aus Protest unser gesamtes Personal aus Neustrelitz ab“, twitterten sie.