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Biegung: Radfahrer in Hamburg von Lastwagen erfasst – tot

Tödlicher Unfall in Poppenbüttel: Am Montag wurde ein Radfahrer auf dem Goldröschenweg von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und starb kurze Zeit später.

Helfer versuchten, die Radfahrerin unter dem Lkw hervorzuholen und wiederzubeleben. Laut MOPO erlag die Frau, Mitte 20, noch am Tatort ihren Verletzungen.

Die Fußgänger, die den Unfall sahen, und der Lkw-Fahrer (52) wurden wegen Schocksymptomen von Sanitätern behandelt. Später übernahmen Hirten die Pflege. Die Polizei nahm eine Aussage auf.

Biegung: Radfahrer in Hamburg von Lastwagen erfasst – tot

Die Hintergründe des Absturzes, der sich um 12.40 Uhr ereignete, sind noch nicht vollständig geklärt. Klar scheint nur, dass der Lastwagen und der Radfahrer beim Rechtsabbiegen zusammenstießen. Laut Polizei waren sowohl der Radfahrer als auch der Lkw-Fahrer grün gekleidet. Letztere war vom Poppenbütteler Weg in den Goldröschenweg abgebogen. Ob beide zuvor an einer roten Ampel gewartet hatten oder ob der Lkw mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet war, ist unklar.

„Wir sind schockiert, dass in Hamburg wieder ein Radfahrer ums Leben gekommen ist“, sagte ADFC-Sprecher Dirk Lau gegenüber MOPO. „Unser Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen.

Hamburger Kreuz wurde 2017 umgebaut

Lau weist auch auf die neue Infrastruktur hin: 2016 beschloss der Kreis Wandsbeek, die Kreuzung nach einem Unfall neu zu bauen. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2017 verfügt die Straße über einen klar definierten Radfahrstreifen, der an Ampeln dem Autoverkehr mehrere Meter voraus ist. Mit anderen Worten: Radfahrer heben sich an Ampeln vom motorisierten Verkehr ab.

Einsatzkräfte der Feuerwehr in Hamburg. Die Spur, auf der Radfahrer auf eine grüne Ampel warten, wurde vor die Autospur an der Kreuzung verlegt.

Lau: „Allerdings scheint die Breite des Radstreifens am unteren Ende der Hamburger Straßenbauordnung zu liegen. Ein breiterer Radstreifen an dieser Stelle würde ein höheres Sicherheitspotential durch bessere Ausweichbarkeit und bessere Sichtbarkeit bedeuten.“

Er weist auch darauf hin, dass es andere Möglichkeiten gibt, das Risiko tödlicher Unfälle beim vorausfahrenden Abbiegen zu minimieren. „Natürlich gibt es keine getrennten Ampelphasen für Radfahrer und Autofahrer, d. h. beide fahren bei Grün, Radfahrer biegen nicht früher auf Grün ab, was auch die Verkehrssicherheit erhöhen würde.“ Ob die Maßnahme den Unfall in diesem speziellen Fall hätte verhindern können Fall ist von Natur aus spekulativ.

Ob Polizeieinsätze, Großbrände, Sturmfluten oder schwere Unfälle auf den Autobahnen: Polizei und Feuerwehr sind in Hamburg und Umgebung rund um die Uhr im Einsatz. Die Reporter der MOPO behalten für Sie den Überblick und liefern Montag bis Samstag die wichtigsten Blaulichtmeldungen bequem in Ihr Postfach.

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Mehrere Streifenwagen parkten vor der Kreuzung, Beamte sperrten den Bereich mit rot-weißem Absperrband ab. Auch die Feuerwehr war vor Ort; Feuerwehrfahrzeuge, Krankenwagen, Sanitäter, Notärzte.

Ein Sachverständiger wurde an die Unfallstelle gerufen. Er muss den Vorgang rekonstruieren. Außerdem wurde eine Drohne gestartet und ein 3D-Scanner verwendet. Einrichtung des Amtes für Verkehrsunfälle Ost (VD 3). Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise an: Tel. 428 65 3961. (dg/röer)