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Champions League: Bayern stoppt Lewandowskis Barca

Barcelona, ​​das zuvor fünf von sechs Pflichtspielen gewonnen hatte und für das der 34-jährige Rookie Lewandowski neun Tore erzielte, war der Führung vor der Pause näher. Die Bayern trafen in der zweiten Halbzeit, als Leon Gorecka für Marcel Sabitzer eingewechselt wurde. Der Eckball von Lucas Hernandez (50.) und Leroy Sane (54.) sicherten den Bayern den zweiten Sieg in der Gruppe C. Zuvor hatte Inter in Pilsen erstmals mit 2:0 getroffen.

Liverpool feierte einen Last-Minute-Sieg gegen Ajax Amsterdam und erholte sich von einer 1: 4-Niederlage bei Napoli vor einer Woche, die erst am Mittwoch zu den Rangers wechselt. Florian Grilic feierte ab der 80. Minute sein CL-Debüt für seinen neuen Klub Ajax. Sein Landsmann Oliver Glasner feierte mit Franccourt in Marseille seinen ersten Sieg im Champions-League-Rückspiel, ehe Sporting Lissabon in der Gruppe D gegen Tottenham mit 2:0 gewann. In Gruppe B gab es Überraschungen: Leverkusen schlug Atlético Madrid mit 0:2, Porto verlor sogar zu Hause gegen Club Brügge mit 0:4.

Lewandowski vergibt gute Chancen

In München waren alle Augen auf den zurückkehrenden Lewandowski gerichtet. Der Pole, der in 375 Spielen für den FC Bayern 344 Tore erzielte, erhielt in der Allianz Arena Standing Ovations – und kassierte eine mögliche frühe Führung. In der ersten Halbzeit erinnerte kaum jemand daran, dass Barca in letzter Zeit regelmäßig von den Bayern gedemütigt wurde. Die Katalanen diktierten die erste Halbzeit, bevor Pedri Lewandowski bereits zum 1:0 auf den Beinen war. Marcel Sabitzer hätte mit einem knappen Schuss von der Strafraumgrenze beinahe die beste Bayern-Chance der ersten Halbzeit geschaffen (31.). Dann musste der gelb verwarnte Steirer anstelle von Leon Gorecka in der Kabine bleiben.

Reuters/Lucas Bart Lewandowski erlitt bei seiner Rückkehr nach München einen Rückschlag

Kurz vor der Pause vergab Barca nach einem Zweikampf zwischen Ousmane Dembele und Alfonso Davies einen Elfmeter (43.). Auch der Video-Schiedsrichterassistent griff nicht ein. Die Bayern nutzten den günstigen Spielfluss und Eckbälle: Lucas Hernandez stieg höher als die Konkurrenz (50.), Barca-Torhüter Marc-Andre ter Stegen lenkte aus sechs Metern in den Strafraum ab. Das Tor war wirkungsvoll: Leroy Sane legte vier Minuten später nach schönem Lauf nach (54.). Die Münchner haben ihre letzten fünf Spiele in der höchsten Spielklasse gewonnen.

Klasse wollte Pilsen aus der Premierenniederlage gegen Barcelona (1:5) lernen, schloss nach hinten ab, vergass aber Edin Dzeko in der 20. Minute. Die erfahrenen Italiener gaben nach der Führung nicht nach, ab der 61. fielen die Tschechen nach einer unerbittlichen Zweikampfpartie von Pavel Bucha gegen Nicolo Barella auf zehn zurück. Denzel Dumfries schloss den Konter zum 2:0 ab (70.).

Liverpool feiert in letzter Minute

In Liverpool war nach der 1:4-Niederlage gegen Napoli ein Pflicht-Heimsieg gegen Ajax geplant. Mohamed Salah nutzte in einer dominanten Anfangsphase die erste bessere Chance (17.). Doch Ajax bewies Wirkung und Mohamed Quddus seine aktuelle Form: Sein Schuss ins Zentrumeck war sehenswert (27.). Die „Reds“ drückten auf 2:1, Salah traf mit einem Schuss nur den Pfosten (88.). Matips Kopfball nach einer Ecke sorgte dafür, dass der Druck, der an der Anfield Road zu spüren war, in kollektive Erleichterung umschlug. Florian Grilic blieb beim ersten Auftritt in der SHL für Ajax ohne Punkte.

Reuters/Ed Sykes Erleichterung pur: Nach dem 1:4 in Neapel schrieb Liverpool Ajax alles ab

In Gruppe B scheiterte Brügge nach Leverkusen (1:0) und Porto. Der Spanier Ferran Jutgla verwandelte einen Elfmeter nach einem Foul gegen sich selbst und traf zum 2:0 gegen Kamal Sova (47.). Damit waren die Voraussetzungen für den 4:0-Sieg des belgischen Meisters über den portugiesischen Meister geschaffen. Weitaus weniger spektakulär verlief das Parallelspiel zwischen Leverkusen und Atlético Madrid. Leverkusen gab sich mehr Mühe, scheiterte zweimal an einer Doppelchance am Metall, ehe auch Robert Andrich (84.) und Moussa Diaby (87.) ins Tor trafen.

Frankfurt gewinnt ein High-Stakes-Spiel

Bereits im Vorfeld kam es in Marseille zu erwarteten Auseinandersetzungen zwischen Olympique- und Frankfurt-Anhängern. Als sich die hitzige Stimmung zunächst auf das Stade Velodrome ausbreitete und Pyrotechnik in verschiedenen Sektoren flog, rückt das vom Europäischen Fußballverband (UEFA) auf Bewährung ausgesetzte „Geisterspiel“ immer näher an die Eintracht heran. Sportlich hatten die Gastgeber dann mehr vom Spiel, Jesper Lindström brachte mit Hilfe der Marseille-Abwehr die Gäste in Führung (43.). Das Spiel ging dann hin und her und fand den glücklicheren Gewinner im Team von Glasner. Der unangefochtene Spitzenreiter in dieser Gruppe D heißt Sporting. Paulinho (90.) und Artur Gomes (93.) schlugen Tottenham im Finale