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Corona: Das neue Infektionsschutzgesetz ist laut Lauterbach vereinbart

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Laut Lauterbach wurde ein neues Infektionsschutzgesetz vereinbart

Stand: 06:54 | Lesezeit: 2 Minuten

Hunderte in Berlin bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen

Gegen Impfungen, Lockdowns, Masken: Es gibt kaum noch Maßnahmen, aber mehr als 1000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen die Corona-Politik. Die Gebühren sind die gleichen. Gesundheitsminister Lauterbach erarbeitet derzeit ein Maßnahmenpaket für den Herbst.

Mit einem neuen Gesetz zum Schutz vor Infektionen will die Ampel die Corona-Welle im Herbst begrenzen. Das sei bereits vereinbart, sagt Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Allerdings warnt er vor einem „sehr schwierigen“ Herbst.

Die Ampelkoalition hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Verhandlungen über das neue Infektionsschutzgesetz abgeschlossen, das eine neue Corona-Welle im Herbst begrenzen soll. „Ich finde die Verpackung sehr gut. Wir sind für den Herbst gerüstet“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Mediengruppe Funke zu dem mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) abgestimmten Gesetzentwurf. „Gleichzeitig schützt es uns vor einer Überforderung durch zu viele Covid-Patienten und vor einer kritischen Situation durch Personalmangel.“

Konkrete Angaben zu den Bestandteilen des Pakets machte Lauterbach nicht, eine Enthüllung wird aber bald erwartet. Es handelt sich um Folgebestimmungen zu den Corona-Regelungen im Infektionsschutzgesetz, die am 23. September auslaufen. Sie sind die Rechtsgrundlage für die Maßnahmen der Länder und listen die möglichen Instrumente auf. Im Frühjahr wurden sie auf Druck der FDP stark reduziert. Allgemeine Maskenpflicht beim Einkaufen oder bei Veranstaltungen und Zugangsregeln wie 2G und 3G wurden gestrichen.

Allerdings warnte Lauterbach vor einem “sehr schwierigen” Herbst. Selbst diejenigen, die mit den bisherigen Impfstoffen viermal geimpft worden waren, hätten gegenüber der omicron-Variante BA.5 nur einen weniger als 40-prozentigen Infektionsschutz. Er befürchte, dass kritische Infrastruktur und Krankenhäuser überlastet werden könnten, sagte der SPD-Politiker gegenüber Zeitungen. Zur Einschätzung der Pandemie müssten auch künftig umfassende Abwasseranalysen auf das Virus durchgeführt werden: „Wir setzen auf eine Kombination aus Morbidität, Klinikeinweisungen und Abwassertests.“

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Zuvor hatte Lauterbach in der ARD angekündigt, die fallenden Corona-Schutzregeln ohne Schulschließungen zu handhaben. Generell seien aber für verschiedene Szenarien „viele zusätzliche Maßnahmen“ geplant, die die Bundesländer und teilweise auch der Bund nutzen könnten.

Der Bildungsminister lehnte die Maskenpflicht ab

Auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) lehnt die Maskenpflicht für das kommende Schuljahr ab. „Eine generelle Maskenpflicht in Schulen soll es nicht mehr geben“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). “Die Maskenpflicht erschwert das Lernen, den Spracherwerb und die Kommunikation.”

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Im Kampf gegen Corona will Gesundheitsminister Lauterbach auch den Zugang zum Corona-Medikament Paxlovid erleichtern: „Wir wollen, dass Risikopatienten und Menschen über 60 schneller mit Paxlovid versorgt werden“, sagte er der Funke-Zeitung. „Paxlovid ist für ältere Menschen lebensrettend, wenn es schnell eingesetzt wird.“ Daher werde ab kommender Woche die Abgabe neu geregelt. Das antivirale Medikament ist seit Januar in der EU zugelassen.

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