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Corona-Variante Omicron BA.5 – Symptome, Verlauf und Inkubationszeit

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Erstellt: 26.06.2022, 22:25

Von: Yannick Hanke

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Die Kronenpandemie ist noch nicht vorbei, wie die Entdeckung der Untereinheit Omicron BA.5 zeigt. Wie sind Symptome, Verlauf und Inkubationszeit?

Berlin/Lissabon – Überall fallen die Regeln der Krone, das kulturelle Leben kehrt zurück – die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Die Entdeckung des Subtyps omicron BA.5 in Portugal macht dies deutlich. Die Crown-Variante gibt Anlass zu ernster Besorgnis, warnte World Medical Director Frank Ulrich Montgomery vor einer Verbreitung in Deutschland. Aber was ist bereits über Omikron BA.5 bekannt? Wie sieht es mit den Impfstoffen, der Inkubationszeit, den Symptomen und dem Verlauf aus?

Omicron BA.5: Neuer Kronen-Subtyp, der Karl Lauterbach und Weltärztedirektor große Sorge bereitet

Montgomery betrachtet die Subvariante omicron BA.5 mit besorgtem Gesichtsausdruck. Es wird sich nach Deutschland ausbreiten und auch Geimpfte infizieren sich, was zu einem Anstieg der Krankenstände führen könnte, was ab dem 1. Juni 2022 nicht mehr möglich ist. Geimpfte müssen aber zumindest mit deutlich milderen Symptomen zurechtkommen. „Je klüger wir jetzt sind, desto weniger drastische Maßnahmen brauchen wir im Herbst und Winter. Tragen Sie freiwillig eine Maske, wo viele Menschen zusammenkommen“, rät der Chef des Weltärztebundes der Rheinischen Post.

Eine ähnliche Position vertritt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Bezug auf die in Portugal gefundene Untervariante omicron BA.5. Lauterbach, nicht zuletzt als Erinnerung an Affenpocken bekannt, spricht von einer möglichen Corona-Welle im kommenden Herbst. Der Diplom-Mediziner verweist zudem auf eine Laborgrafik, die das Verhältnis der omicron BA.4- und BA.5-Varianten „im süddeutschen Einzugsgebiet“ zu etwa 15 Prozent zeigt.

Omikron BA.5: Wie gefährlich ist der Crown-Subtyp – und wie ist er aufgetreten?

Doch welche Gefahr geht eigentlich von der Untervariante omicron BA.5 aus? Um der Frage auf den Grund zu gehen, empfiehlt es sich zunächst, sich mit der Herkunft des Subtyps zu befassen. Sowohl BA.5 als auch BA.4 sind Omicron-Varianten eigenen Ursprungs. Sie leiten sich also nicht von BA.1, BA.2 oder BA.3 ab, sondern haben einen gemeinsamen Vorfahren von omicron, der ursprünglichen Variante, dh. ihre Herkunft.

Krone: 2,5 Prozent der Infektionen in Deutschland lassen sich mittlerweile auf den Subtyp BA.5 zurückführen. © Sorapop Udomsri/imago/Sebastian Kahnert/dpaMontage

Omicron-Varianten weisen zudem eine Mutation im sogenannten Spike-Protein auf, was ihre Virulenz, also ihre Ansteckungsfähigkeit, erhöht. Virologe Christian Drosten hat dies bereits auf Twitter erwähnt. Außerdem „werden neue Daten aus Portugal zeigen, dass BA.4 und BA.5 definitiv einen Wachstumsvorteil gegenüber Omicron BA.1 und Omicron BA.2 haben sollten“. Das sagte der Virologe Christoph Steininger von der Med-Uni Wien der Augsburger Allgemeinen.

Omicron BA.5: Führt der Kronen-Subtyp wieder zu einem Anstieg der Fallzahlen?

Der omicron-Subtyp BA.5 kann, muss aber nicht zu einem drastischen Anstieg der Fallzahlen führen. Der Infektionsdruck in Deutschland bleibt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hoch, die aktuelle Verbreitung von Sublinien wird sich aber nicht wesentlich auf die Zahlen auswirken. Die omicron-Variante BA.2, die teilweise besondere Symptome aufweist, überwiegt in Deutschland immer noch mit 97,4 Prozent. Darauf weist das RKI hin.

Allerdings befürchten Experten im Zusammenhang mit dem Subtyp omicron BA.5 auch, dass fallende Schutzmaßnahmen und sommerliche Großereignisse wie Hurrikan 2022 wieder zu mehr Infektionen führen könnten. Die Verbreitung von BA.5 kann, muss aber nicht gefördert werden. Hinsichtlich der Prävention stuft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl BA.4 als auch BA.5 bereits als „besorgt“ ein.

Omicron BA.5: Welche Symptome weisen auf eine Infektion des Kronen-Subtyps hin?

Ein neuer Omicron-Subtyp wie BA.5 wirft auch Fragen zu verwandten Symptomen auf. Für BA.1 und BA.2 gilt: Der Krankheitsverlauf ist meist mild, schwere Symptome treten hier nach einer Infektion selten auf. Dabei spielen natürlich entsprechende Impfungen, insbesondere Auffrischimpfungen, eine große Rolle.

Diese Varianten von Omicron sprechen normalerweise von Erkältungen und Kopfschmerzen und in seltenen Fällen von Fieber. Allerdings haben die neueren Subtypen von Omicron laut Virologen den Husten wieder verstärkt, und die Symptome ähneln denen einer Bronchitis. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersuchen Experten derzeit, inwieweit sich BA.4 und BA.5 hinsichtlich Ausbreitungsgeschwindigkeit und Krankheitsverlauf von bisherigen Optionen unterscheiden.

Omikron BA.5: Wie ist die Inkubationszeit für Kronen-Subtypen?

Da der Omicron-Subtyp noch intensiv in Studien untersucht wird, kann über die Inkubationszeit von BA.5 nur spekuliert werden. Fakt: Im direkten Vergleich kann die Inkubationszeit bei Omikron BA.1 und Omikron BA.2 teilweise unterschiedlich sein. In einem Zeitspektrum von drei bis sechs Tagen ist mit der neuen Kronenvariante alles möglich. Aus dieser Sicht könnte es theoretisch fast eine Woche dauern, bis die ersten Symptome nach einer BA.5-Infektion auftreten.

Omikron BA.5: Wie verbreitet ist der Crown-Subtyp in Deutschland?

Omikron BA.4 und BA.5 wurden bereits in Deutschland gefunden. In seinem Wochenbericht vom 25. Mai 2022 klärt das RKI auf, wie schnell sich der omicron-Subtyp BA.5 verbreitet. Der Anteil dieser Variante der Krone würde sich über einen Zeitraum von zwei Wochen fast verfünffachen. Wir sprechen von 2,5 Prozent der Corona-Infektionen in Deutschland, bei denen BA.5 festgestellt wurde und er wegen einer Omikron-Infektion krankgeschrieben war.

Omikron BA.5: Wie gut schützen konventionelle Impfstoffe vor Crown-Subtypen?

Laut WHO untersuchen Experten derzeit die Wirksamkeit aktueller Impfstoffe gegen den neuen Subtyp Omicron BA.5. Gleichzeitig arbeiten die Impfstoffhersteller voll und ganz am sogenannten Pan-Impfstoff. Das bedeutet einen Impfstoff, der möglichst viele Crown-Varianten abdeckt – und idealerweise auch den omicron BA.5-Subtyp.

Omikron BA.5: Wird im Herbst ein angepasster Impfstoff gegen den Subtyp verfügbar sein?

Es sieht so aus. Das amerikanische Unternehmen Moderna gab bekannt, dass der an Omicron angepasste Impfstoff im August zugelassen und ausgeliefert werden könnte. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte am 17. Juni auf einer Bundespressekonferenz in Berlin, dass im Herbst neue Impfstoffe gegen Omikron BA.5 erwartet werden. Die Biontech- und Moderna-Impfstoffe wurden dann an die Untervarianten omicron BA.4 und BA.5 angepasst. Verhandlungen mit Pharmaunternehmen seien laut Lauterbach bereits im Gange.

Omicron BA.5: Wie gut wirkt der angepasste Auffrischimpfstoff gegen Omicron-Subtypen?

Offensichtlich gut. Neue Studien zeigen: Der Kronen-Impfstoff von Moderna, angepasst an die hoch ansteckende Version von Omicron, zeigt eine starke Immunantwort auf die neuen Untervarianten. Was bedeutet: Arbeitet gegen Omikron BA.5.

Das amerikanische Unternehmen Moderna gab am Mittwoch, 22. Juni, bekannt: Die Kronenimpfung verursacht eine schwächere Immunantwort gegen die omicron BA.4- und BA.5-Subvarianten als gegen die BA.1-Variante, gegen die sie speziell entwickelt wurde. Aber die Daten würden zeigen, dass die neue Kronenimpfung “dauerhaften Schutz gegen die ganze Familie der Omicron-Varianten” bieten könnte.

* Transparenzhinweis: Dieser Artikel wird ständig aktualisiert, zuletzt am Donnerstag, 23. Juni 2022 um 14:00 Uhr.