Es wurde vermutet, dass lebende Bakterientherapeutika (LBTs) ein großes Potenzial haben, von denen angenommen wurde, dass sie einen positiven Einfluss auf verschiedene pathophysiologische Prozesse aus dem Mikrobiom haben. Viele chronische Krankheiten des Menschen, darunter Fettleibigkeit, nichtalkoholische Fettleber, Typ-2-Diabetes, Atherosklerose, polyzystisches Ovarialsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen und Krebs, sind Ziele für LBT in der experimentellen Medizin. Doch trotz der großen Kreativität der Experten der Synthetischen Biologie funktionieren solche Strategien bisher nur in Modellsystemen, die weit vom realen System entfernt sind, seien es Mäuse oder Menschen. Es scheiterte fast immer daran, dass sich die modifizierten Bakterien nicht im Darmmikrobiom ansiedelten.
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