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Das Frequenzfest geht nach schlechtem Wetter weiter

Nach einer Sturmwarnung wurde das Festival am Eröffnungstag gegen 17 Uhr auf der Frequenz FM 4 unterbrochen. Promoter Harry Jenner betrat während des Auftritts von Rapper Coomer die Bühne, um die Entscheidung bekannt zu geben.

Währenddessen zogen bereits schwarze Wolken am Himmel auf, bevor die Veranstaltung von tropischen Temperaturen dominiert wurde. „Bitte nehmt es ernst“, sagte Jenner auf der Space Stage. Er riet, Zelte aufzustellen, Besucher seien in ihren Autos am sichersten. Der Kernbereich wurde geräumt, keine Verletzten. Zuvor hatte die Festival-App vor “schweren Gewittern und Hagel” gewarnt.

APA/Florian Wieser „Bitte ernst nehmen“, appellierte Organisator Harry Jenner gegen 17 Uhr an die Besucher des FM 4 Frequency Festivals.

Der erste Festivaltag startete mit tropischen Temperaturen

Der Sommer hat das FM 4 Frequency Festival fest im Griff: Bei nahezu tropischen Temperaturen – laut Veranstalter Harry Jenner „bestes Wetter“ – eröffnete das Event in St. Pölten am Donnerstagmorgen nach zweijähriger Corona-bedingter Pause.

Rapper SSIO und das Hyperpop-Duo 100 Gecs haben bereits die frühen Festivalbesucher zum Springen gebracht. 50.000 Besucher werden am Donnerstag und den beiden folgenden Tagen im Green Park in der Landeshauptstadt St. Pölten erwartet.

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Dass Musikliebhaber Frequency vermissten, zeigten der große Andrang vor den Kassen und die Shuttlebusse, die leicht bekleidete, aber auf jeden Fall verschwitzte Fans zum Festivalgelände transportierten. Die Zelte dort sind bereits aufgeschlagen und Traizen hat sich zu einem Erholungs- und Badeort entwickelt. Die ersten Besucher kamen am Donnerstag jedoch nicht, da „Prequence“ am Mittwoch bereits viele Menschen angelockt hatte.

Erste Highlights von Rapper SSIO und Duo 100 Gecs

Der Auftritt des deutschen Rappers SSIO verzögerte sich aufgrund des Ansturms sogar. Statt Prequency trat er am Donnerstag auf der großen Green Stage auf – und zog auch auf der offiziell eröffneten Frequency viele Fans an, da er am frühen Nachmittag auf der Bühne stand.

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Auf der „Space Stage“ setzte das Duo 100 Gecs derweil die ersten musikalischen Highlights vor einem kleinen, aber begeisterten Publikum. Eine laute, verzerrte Stimme ertönte von der Bühne, im Hintergrund setzten die beiden Amerikaner großzügig auf verrückte Clips.

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Großer Zulauf jetzt in Prequency

Dass Frequency auch kommerzieller sein kann, zeigt der Headliner der Space Stage: Popsänger Jason Derulo, immer bereit für einen Clubhit, spielt dort bis spät in die Nacht. Davor bringen RAF Camora und Bonez MC Hip Hop auf die Space Stage, Headliner Cypress Hill auf die Green Stage.

Auf der „Red Bull Stage“ werden die Österreicherinnen Lisa Pac und Folkshilfe erwartet. Für Nachtschwärmer ist die Nacht noch nicht zu Ende: Im Nightpark legen beispielsweise die DJs Matoma und Alle Farben auf.