Ob Hals, Gesicht, Achseln, Leistengegend oder Körperfalten – viele Menschen haben sie: Myome.
Aber gibt es Anlass zur Sorge oder ist es nur eine Hautirritation? Alles, was Sie über Skin-Tag wissen müssen, finden Sie hier.
Was ist ein Myom?
Ein Myom, auch bekannt als Hautnarbe, ist eine Bindegewebswucherung. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Myomen nicht um Warzen, sondern um weiche Myome. Dies sind normalerweise kleine, hautfarbene Knötchen, die auf der Hautoberfläche zu finden sind. Sie verursachen keinen Juckreiz und Schmerzen. Sie haben auch ein begrenztes Wachstum.
Was sind die Ursachen von Myomen?
Was viele überraschen mag: Bis heute ist nicht genau geklärt, warum sich Myome bilden. Es gibt Studien zu diesem Thema, aber nur wenige mit bahnbrechenden Erkenntnissen.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass Hautwarzen häufiger bei Menschen mit Diabetes oder allgemein hohen Blutzuckerwerten auftreten. Es wird auch vermutet, dass die Entwicklung weicher Myome vom embryonalen Keimgewebe ausgeht.
Welche Arten von Hautwarzen gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Myomen:
- Weiches Fibrom: ist wahrscheinlich das häufigste. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Das sind Knötchen im Bindegewebe, die nicht größer als ein Zentimeter sind und in der Pubertät entstehen. Die Beulen erscheinen am Hals, Achselhöhlen oder Leistengegend.
- Solides Fibrom: ebenfalls sehr häufig. Viele Menschen finden hellbraune Flecken auf ihrer Haut. Oft an den Armen, Beinen oder am Körper.
- Reizbares Fibrom: Wird häufig in der Mundschleimhaut von Erwachsenen gefunden. Dies kann auf eine chronische Entzündung hindeuten. Dies ist für die Betroffenen meist äußerst unangenehm.
Andere Arten sind ebenfalls bekannt, aber sie sind viel seltener. Dazu gehören das irritierende Fibrom des Zahnfleisches „Epulis“ und die Fibrome, die die Knochen befallen.
Wie gefährlich ist Fibrom?
Keine Sorge – wenn Sie ein Myom gefunden haben, können Sie jetzt aufatmen, denn Myome sind in der Regel nicht gesundheitsschädlich. Sie sind oft gutartige Tumore.
Außerdem brauchen Sie keine Angst vor Ansteckungsgefahr zu haben. Myome können nicht übertragen werden. Sie treten oft mit zunehmendem Alter auf und verschwinden möglicherweise nicht von selbst.
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Sollte ein Myom behandelt werden?
Myome bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Wie bereits erläutert, handelt es sich dabei meist um gutartige Bindegewebsbildungen.
Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass sich das Hautanhängsel entzündet. Das erkennt man an einer dunklen Verfärbung. Dies kann passieren, insbesondere wenn sich das kleine Knötchen auf einer Hautstelle befindet, die Schweiß und Reibung ausgesetzt ist.
Dann sollten Sie unbedingt einen Facharzt aufsuchen. Im Allgemeinen besteht kein Risiko, durch Myome an Hautkrebs zu erkranken.
Viele Menschen machen sich jedoch aus rein ästhetischen Gründen Sorgen um ihr Myom, etwa wenn es im Gesicht oder am Hals zu sehen ist. Myome können auch oft das tägliche Leben beeinträchtigen, wenn sie zum Beispiel im Auge sitzen und das Blinzeln stören. In beiden Fällen kann an eine mögliche Behandlung gedacht werden.
Manche versuchen sogar, die Hautnarbe selbst abzuschneiden. Dies wird auf keinen Fall empfohlen, da es zu sehr schweren Infektionen führen kann! Wenn Sie Ihr Fibrom entfernen lassen möchten, wenden Sie sich am besten an den behandelnden Dermatologen.
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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Myomentfernung wird in den meisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen. Informieren Sie sich deshalb vorab über die möglichen Kosten in Ihrer Hautarztpraxis.
Dies sind die typischen Verfahren zur Entfernung von Myomen:
- Mit Spezialschere: Bei kleinen Myomen wird der Knoten mit einer Spezialschere ohne Betäubung entfernt. Preis: etwa 25 Euro.
- Mit einem Skalpell: Bei größeren ringförmigen Warzen wird die Wucherung lokal betäubt und mit einem Skalpell entfernt. Preis: rund 50 Euro.
- Kryotherapie: Das Fibrom wird mit flüssigem Stickstoff eingefroren. Preis: rund 50 Euro.
- Laserbehandlung: Die Hautnarbe wird mit einem Laser entfernt. Dadurch wird sichergestellt, dass es nicht nachwächst. Kosten: ab ca. 50 Euro.
- Elektrochirurgie: Eine etwas veraltete Methode, die einen elektrischen Strom verwendet, um den Knoten zu verbrennen. Preis: rund 50 Euro.
- Augenlaser/Elektromesser/Skalpell: Bei einem Myom im Auge sollte unbedingt eine Behandlung erwogen werden, da diese gerade im Alltag sehr störend sein kann. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse den Betrag. Preis: zwischen 50 und 70 Euro.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel enthalten nur allgemeine Informationen. Zur Abklärung eines gesundheitlichen Problems empfehlen wir den Besuch bei einem ausgebildeten und anerkannten Arzt.
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