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Erstellt: 08.04.2022 13:03
Von: Natalie Hull Teglich
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Die erwarteten Corona-Impfstoffe stehen ab Dezember 2020 zur Verfügung. Eine neue Form des Schutzes gegen Covid über die Haut sieht der Studie zufolge bereits vielversprechend aus.
Mit Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 in Deutschland und den damit verbundenen vielen Schwerkranken und Betroffenen war die Hoffnung groß, dass endlich ein Mittel gefunden wird, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Entwicklung der ersten Impfstoffe wird zu einem Meilenstein der Medizingeschichte. Weltweit wurden bereits mehr als 4,87 Milliarden Menschen, davon 63,4 Millionen in Deutschland, gegen Covid-19 geimpft, davon 76,2 Prozent Deutsche mit mindestens dreimaliger Auffrischungsimpfung.
Aktuell steigt die Inzidenz in Deutschland wieder an, d.h. die Zahl der erfassten Coronavirus-Fälle, daher sind Schutzmaßnahmen und Impfungen gegen das Virus nach wie vor entscheidend, um die Pandemie einzudämmen. Diese Neuentdeckung, ein Impfpflaster, scheint eine weitere Chance im Kampf gegen Varianten des Coronavirus zu sein.
Corona-Impfpflaster: Laut Studie elfmal wirksamer als die Spritze
Laut der Studie soll das neue Corona-Impfpflaster elfmal wirksamer sein als die Spritzenimpfung. (Ikonenbild) © Christophe Papke/Imago
Laut Forschern der University of Queensland soll diese neue Form der Impfung wirksamer sein als herkömmliche Impfungen. Zusammen mit Wissenschaftlern des Biotechnologieunternehmens Vaaxas hat Dr. Christopher McMillan und Dr. David Müller zeigt in seiner Studie, dass die Impfung gegen das Coronavirus per Pflaster viel effektiver ist als die herkömmliche Impfung per Injektion. „Das High-Density-Microarray-Patch ist ein neues Mittel zur Verabreichung von Impfstoffen. Es ermöglicht ein präzises Eindringen des Impfstoffs durch die Haut, eine Körperregion, die reich an Immunzellen ist“, erklärt Dr. McMillan auf der Website der University of Queensland.
Das Impfpflaster mit dem Hexapro-Impfstoff könnte den Forschern zufolge noch besser gegen die verschiedenen Corona-Varianten ankämpfen. „Wir fanden heraus, dass die Impfung mit Pflaster bei der Kontrolle der Omicron-Variante etwa 11-mal wirksamer war als derselbe Impfstoff, der mit einer Nadel verabreicht wurde“, sagte Dr. Macmillan.
Dr zu einem hohen Preis. „Aber es ist wichtig zu betonen, dass bestehende Impfstoffe immer noch ein wirksames Mittel zur Bekämpfung dieser schweren Viruserkrankung sind“, betont Dr. – schloss Müller. Die Forscher bleiben hoffnungsvoll, dass schließlich ein universeller Impfstoff entwickelt wird.
Corona: Unvorhersehbare Symptome und lange Covid-Folgen
Seit mehr als zwei Jahren untersuchen Wissenschaftler aus aller Welt das Virus SARS-CoV-2. Obwohl die Zahl der Erkrankungen durch Impfungen begrenzt werden kann, sind die Spätfolgen und langen Covid durch eine Corona-Infektion nicht absehbar. Die vorherrschende Omicron-Variante zeigt zwar meist mildere Verläufe, ist aber deutlich ansteckender als die Delta. Inzwischen ist bekannt, dass Menschen, die dreimal mit omicron geimpft wurden, deutlich kürzere Symptome zeigen.
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Corona kann verschiedene Organe wie Leber, Herz und Gehirn sowie die Augen befallen und Spätfolgen wie Müdigkeit und Geruchsverlust verursachen. Das Risiko, an Corona zu erkranken, lässt sich durch eine Impfung nicht vollständig verhindern, aber minimieren. Auch das Risiko schwerwiegender Spätfolgen wird in der Regel reduziert – und diese sind auch bei den milden Varianten von omicron nicht auszuschließen.
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen zum relevanten Gesundheitsthema und ist daher nicht zur Selbstdiagnose, Behandlung oder Medikation gedacht. Es ersetzt auf keinen Fall einen Arztbesuch. Unsere Redaktion ist leider nicht berechtigt, individuelle Fragen zu Krankheitsbildern zu beantworten.
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