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Das Unglaubliche in Worte fassen: Beerdigung nach Zugunglück

Die Opfer des Zugunglücks vom 3. Juni in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen wurden am Samstagabend im Rahmen einer ökumenischen Trauerfeier geehrt. Rund 300 Menschen kamen in die Kirche Mariä Himmelfahrt, darunter Landtagssprecherin Ilse Aigner, Innenminister Joachim Hermann (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aivanger (Freie Wähler). Neben den Hinterbliebenen und Hinterbliebenen nahmen viele Retter und Helfer sowie andere Gläubige teil.

Fünf wurden getötet und 40 verletzt

Am 3. Juni gegen 12.15 Uhr entgleiste ein Zug auf der Bahnstrecke Garmisch-Partenkirchen-Oberau bei Burgrain. Drei Autos überschlugen sich. Fünf Menschen wurden getötet und mehr als 40 verletzt.

Kardinal Marx: Ich kann es nicht in Worte fassen

Kardinal Reinhard Marx in München sagte, er sei “tief erschüttert” gewesen, als er von dem Vorfall erfuhr. Der Trauergottesdienst ist nun ein Ausdruck des Grauens. „Wir versuchen in Worte zu fassen, was sich nicht in Worte fassen lässt“, sagte Marx. Natürlich wissen Sie, dass das Leben endlich ist, aber wenn es so “brutal” zuschlägt, bleibt die Frage warum. “Das werden wir nicht beantworten können”, räumte Marx ein. Aber die Hoffnung bleibt, dass wir den Weg gehen, den Jesus aufgezeigt hat: „Wir stehen mit leeren Händen vor Gott, aber er erwartet uns in seiner ganzen Fülle“, sagt Marx: „Wir stehen mit leeren Händen vor Gott, aber er kann erfüllen sein Trost.” Der Kardinal bedankte sich auch bei den vielen Helfern und allen freiwilligen Helfern.

Landesbischof Kopp: „Das Gangster-Ding im Leben“

Das Leben kann plötzlich wirklich schrecklich werden und etwas so Sicheres wie ein Zug kann entgleisen, sagte der Evangelische Landesbischof von München Christian Kopp in seiner Ansprache „etwas im Leben Leben.“ „Plötzlich ist die Welt eine andere.