Das derzeit stillgelegte Fernheizwerk Mellach in der Steiermark muss umgebaut werden, damit dort im Notfall wieder Strom und Wärme aus Kohle erzeugt werden können.
Das gab das Bundeskanzleramt heute nach einem „kleinen Krisenkabinett“ bekannt, in dem Bundeskanzler Karl Nehamer (ÖVP), Klimastaatssekretärin Leonore Gevesler (Grüne) und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) mit Experten über die Sicherung der Energieversorgung diskutierten.
Das Fernheizwerk Melach südlich von Graz war das letzte Steinkohlekraftwerk Österreichs. Im Frühjahr 2020 wurde dort zuletzt Kohle zur Stromerzeugung genutzt. Jetzt muss es wieder umgebaut werden, damit es im Notfall wieder Kohle verbrennen kann, wenn nicht genug Gas zur Verfügung steht. Darauf habe sich die Bundesregierung mit dem Verbundkonzern geeinigt, teilte das Bundeskanzleramt mit.
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