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Depression bis Alkoholabhängigkeit: die häufigsten psychischen Erkrankungen

  • Von Julian Gutmann

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Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer leidet jeder dritte Erwachsene innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Eine Krankheit ist besonders verbreitet.

Sucht, Essstörungen, Depressionen und Angststörungen: Laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie (dgppn) gehören psychische Erkrankungen zu den am häufigsten diagnostizierten Erkrankungen. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Drogenkonsum, so der Verband.

Nach Angaben der dgppn sind jährlich rund 27,8 Prozent der älteren Bevölkerung in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen, das entspricht etwa 17,8 Millionen Menschen.

Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden oft unter Apathie. In schweren Fällen wird das Bett nicht mehr verlassen. (Symbolbild)

© Michela Ravasio/Imago

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Psychische Erkrankungen entwickeln sich oft schleichend. Viele Betroffene wissen lange nicht, dass hinter ihren Symptomen wie Apathie, Depression oder Angst eine Angststörung oder Depression steckt. Die meisten psychischen Probleme lassen sich jedoch gut mit Verhaltens- oder Psychotherapie behandeln. Wie bei vielen anderen Erkrankungen gilt auch hier: Je früher die Diagnose gestellt und je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Aussichten auf einen schnellen Behandlungserfolg.

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