Germany

Der FC Bayern eröffnete die Saison mit 6:1 gegen Glasners Eintracht

Einen Traumstart erwischten die Münchner in einem in rund 200 Länder übertragenen Spiel, als Frankfurts Torhüter Kevin Trapp von einem Freistoß von Joshua Kimmich (5.) aus über 20 Metern überrumpelt wurde, der über das Tor ins Netz ging Innenpost. Fünf Minuten später hätte Müllers Schuss aus Kimmichs Ecke noch geblockt werden können, doch Benjamin Pavard köpfte aus kurzer Distanz ins Tor. In der Folge ging es hin und her.

Frankfurt hatte Pech, als Tuta die Latte traf (12.) und Jesper Lindström (26.) eine Topchance vergab. Derweil stolperte Bayerns Thomas Müller (23.) mit dem Ball an den Pfosten. Seine Kollegen haben es besser gemacht. Der Ex-Salzburger Sadio Mane (29.) köpfte nach Flanke von Gnabry ins Tor, Jamal Musiala (35.) vollendete aus drei Metern nach Müllers Vorstoß und Gnabry (43.) schlug Trapp kurz vor dem Halbzeitpfiff ebenfalls.

Glassner reagierte in der Pause mit einem Dreifachtausch, der nicht verfehlte. Die Gastgeber agierten in der Abwehr kompakter und konnten im Angriff mehr zeigen. Der Ehrentreffer wurde zunächst wegen Abseits aberkannt (56.), nach einem weiteren Fehler von Torhüter Manuel Neuer, der dribbelte und damit Kolo Muani (64.) ins leere Tor treffen ließ. Nachdem Sabitzer nicht mehr dabei war, brachte Trainer Julian Nagelsmann in der 57. Minute den 20-jährigen Sommer-Neuzugang Ryan Gravenberch aus den Niederlanden.

Musiala (83.) setzte mit seinem zweiten Tor den Schlusspunkt. Damit trafen die Bayern häufiger als beim 5:3 im Supercup gegen Leipzig. Von einem großen Unterschied ist also nach dem Abgang von Top-Stürmer Robert Lewandowski beim FC Barcelona nichts zu spüren. Viel Zeit bleibt den Frankfurtern nicht, um die zweite Heimniederlage gegen München zu verdauen, denn am Mittwoch wartet mit dem UEFA-Superpokal in Helsinki gegen Champions-League-Sieger Real Madrid (mit ÖFB-Star David Alaba) die nächste große Herausforderung auf sie.