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Der Klimaaktivist klammerte sich an die Straße

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Die Klimaaktivistin Marta Krumpek, die bereits mit einem mehrwöchigen Hungerstreik für Aufsehen gesorgt hat, blieb am Montag vor einer Schule in Stubenbaschai in der Innenstadt auf der Straße stehen. Die Polizei hat sie inzwischen freigelassen.

16.05.2022 13.03

Heute online, 13.03

„Ich kann nicht sehen, wie die Träume unserer Jugend dem Fossilienwahn geopfert wurden“, sagte Krumpek. Nach Angaben der Exekutive wurde die Aktivistin, nachdem sie von den Einsatzkräften von der Straße entfernt worden war, zur Polizeiwache Brandstadt gebracht und zu einem Amtsarzt gebracht. Anschließend verließ sie die Polizeistation wieder.

++ Mehrere Blöcke in der Schule ++

„Ich kann nicht sehen, wie das Leben dem Fossilienwahn geopfert wurde. Unsere Regierung baut fleißig weiter Autobahnen, während das Wirtschaftsministerium über Fracking in Österreich nachdenkt. ”

✊ pic.twitter.com/futLVlKcNk

– Die letzte Generation Österreichs (@lastgenAT) 16. Mai 2022

“Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll”

„Ich habe demonstriert, Petitionen unterschrieben, bin nach 44 Tagen Hungerstreik auf der Straße zusammengebrochen – nichts hat funktioniert. „Alles, was ich tun kann, ist, meinen Körper immer und immer wieder auf den Weg des Wahnsinns zu bringen“, sagte der 30-Jährige. “Uns bleiben nur noch wenige Jahre, um einen Klimakollaps zu verhindern.”

Krumpek gehört zu den Aktivisten der „Letzten Generation“. Die Organisation fordert von der Bundesregierung ein Bekenntnis zur österreichischen Verfassung “und damit zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen für künftige Generationen”. Als erster praktischer Schritt wurde ein österreichweites Verbot von Fracking gefordert.