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Der im Thurgau lebende Deutsche Ingo König (59) fühlt sich ungerecht behandelt und bestohlen. König beantragte in seiner Wohngemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf TG eine Aufenthaltserlaubnis.
Nikola Lurati
Im 15-Franken-Streit werden der Deutsche Ingo Koenig (59) und seine Wohngemeinschaft Zihlschlacht-Sitterdorf TG mit Anklagen, Klagen und Betreibungen eingedeckt. Hintergrund: König fühlt sich ungerecht behandelt und verweigert die Zahlung der Bearbeitungsgebühr für die Erteilung seines Aufenthaltstitels. Das Commonwealth wiederum bezieht sich auf die Gesetze und Vorschriften und regiert den König.
Die Ausstellung seiner Bewilligung kostet 85 Franken. An eine Schuldentilgung denkt Koenig aber nicht. «Das ist zu viel!», erklärt er gegenüber Blick. Schon bald nach der ersten Rechnung landen Mahnungen im Briefkasten. Also beschwert sich der Deutsche bei der Gemeinde.
“Was sind das für 15 Franken Bearbeitungsgebühr?”
Anschliessend stellt er eine «verbesserte» Rechnung aus und schlüsselt die Posten auf: 70 Franken für die Ausländerbewilligung plus 15 Franken Bearbeitungsgebühren. Christian Hinterberger (37), Bürgermeister von Zihlschlacht-Sitterdorf, erklärte gegenüber Blick, dass bei der ersten Rechnung «die Gebühren falsch erhoben» worden seien.
Auch Koenig ist mit dem neuen Gesetzentwurf nicht einverstanden. «Was sollen diese 15 Franken Bearbeitungsgebühr – hat die Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf hier ein eigenes Reglement?»
Bürgermeister Hinterberger betont, dass seine Gemeinde diese Gebühr nicht erfunden habe. «Eine Studie des Verbands der Thurgauer Gemeinden aus dem Jahr 2021 ergab, dass 88,7 Prozent der Thurgauer Gemeinden diese Bearbeitungsgebühr in ihren Reglementen haben.»
Bei allem Frust über besagte Gebühr ignoriert Koenig, dass er der „aufgewerteten“ Rechnung innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt hätte widersprechen müssen, was er aber nicht tat.
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“Ich fühle mich von der Community betrogen”
Doch damit nicht genug: Von der offenen Forderung hat er keinen einzigen Cent bezahlt. Deshalb eskaliert die Farce: Die Community regiert den Computerspezialisten. Bürgermeister Hinterberger: „Die Klage der Gesetzesvorlage im Feststellungsverfahren ist derzeit beim Bezirksgericht Weinfelden hängig.“
Obwohl er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und nicht gegen die “verbesserte” Rechnung gekämpft hat, ist Koenig wütend. „Kaum in der Schweiz werde ich schon betrogen. Ich fühle mich von der Gemeinde betrogen.
Bürgermeister Hinterberger weist diesen Vorwurf klar zurück: „Wir betrügen keine Anwohner.“ Geltende Gesetze und Vorschriften einhalten. „Der Anwohner konnte sich mit der Beschwerde wehren. Aber wenn sich der Bewohner erst beschwert, wenn er die Rechnung bezahlen muss, ist es leider zu spät.”
Die Community macht deutlich: Auch ein König muss sich hier an die Regeln halten. Sie können für einen Bewohner, der sich beschwert, keine Ausnahme machen. “Wir würden alle anderen Bewohner diskriminieren.”
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