Bild: Meta
Meta präsentiert ein KI-System, das den Menschen mehr Kontrolle über ihre KI-Kunst geben soll. Zeilenende: Metaverse.
KI-generierte Bilder machen seit Jahren die Runde im Web. Während vor einigen Jahren hauptsächlich GAN-basierte Systeme täuschend echte Katzen oder Menschen generierten, erlauben heute multimodale Modelle gezielte Kreationen durch Texteingabe. Nutzer von DALL-E 2, Midjourney und Craiyon (ehemals DALL-E mini) überfluten Twitter, Instagram und andere Kanäle mit Bildideen.
Allerdings ist die eigentliche Kontrolle über diese Systeme oft recht eingeschränkt: Text eingeben und auf Bilder warten – fertig. Einige Systeme können Varianten interessanter Ergebnisse erzeugen. Die Kreativität von DALL-E kann auch gezielt auf einzelne Bereiche in einem bestehenden Bild ausgerichtet werden, um diesen Abschnitt zu modifizieren. Ein Flamingo erscheint in einem im Wesentlichen leeren Pool. Im Podcast gehen wir ausführlich auf das Thema KI für Bilder und Grafiken ein.
Meta-Experimente mit Text plus Skizze
In einer neuen Arbeit demonstrieren Meta-Forscher nun ein multimodales KI-System, das eine gezieltere Bilderzeugung ermöglicht. Benutzer können Make-A-Scene mit einer Skizze füttern und dann den Generierungsprozess durch Eingabe von Text starten.
Während die Ergebnisse anderer KI-Systeme oft schwer vorherzusagen sind, können Menschen mit Make-A-Scene ihre Vision zielgerichtet verwirklichen, schreibt Meta.
Video: Meta
Das Grundlayout der Szene sollte in der Skizze definiert werden. Wenn Sie dann Text eingeben, wird der Rahmen mit KI-Kreationen gefüllt. Das Modell kann auch eigene Layouts erstellen, indem es Text eingibt – aber das bedeutet, dass Benutzer eine gewisse Kontrolle abgeben.
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Für Meta ist Make-A-Scene ein Schritt in Richtung einer gezielteren KI-Erstellung
Laut Meta haben einige Künstler einen Testzugang zu Make-A-Scene erhalten. Einer der Entwickler testete das System beispielsweise mit seinen Kindern, um Monsterbären Zug fahren zu lassen. Vorerst keine Veröffentlichung geplant: Für Meta ist Make-A-Scene ein Experiment in KI-Kreativität mit Fokus auf Benutzerkontrolle.
Was ist das? Ein Monsterbär in einem Zug – das liegt auf der Hand. | Bild: Meta
Um das Potenzial der KI zur Förderung des kreativen Ausdrucks zu nutzen, müssen Menschen in der Lage sein, die vom System generierten Inhalte zu formen und zu kontrollieren, schreibt Meta. Dazu muss das jeweilige System intuitiv und einfach zu bedienen sein – mit Sprache, Text, Skizzen, Gesten oder Augenbewegungen.
Mithilfe von KI erhofft sich Meta ein neues Genre digitaler Kreativwerkzeuge, die es vielen Menschen ermöglichen, ausdrucksstarke Botschaften in 2D, XR und virtuellen Welten zu erstellen.
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