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Die Revolution ist eine Tatsache – der Fußballmeister wird in den Playoffs ermittelt

Künftig wird der Meisterpokal nach dem Playoff-Finale in die Höhe gehoben. Bild: KEYSTONE

Die Abstimmung wurde mit Spannung erwartet – und führte zu einer Revolution. Nicht, dass die Super League von 10 auf 12 Mannschaften aufgestockt wird, ist und bleibt Gesprächsthema. Sondern dass der Meister in den Playoff-Finals neu gewählt wurde.

20.05.2022, 12:2920.05.2022, 13:15

Die Swiss Football League hat an ihrer ausserordentlichen Generalversammlung in Ittigen eine revolutionäre Veränderung in Form der Super League beschlossen. Ab der Saison 2023/24 besteht die Schweizer Premier League aus zwölf Klubs statt wie bisher aus zehn.

Für diesen Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Außerdem werden in den Playoffs am Ende der Meistertitel, die Startplätze für den Europapokal und die Relegation nach der Hauptrunde über 32 Runden ausgespielt.

Laut Blick haben 16 der 20 Klubs dem neuen Regime zugestimmt. Die Absage von YB, FC Zürich und FC Luzern wurde publik gemacht. Auch der FC Thun soll dagegen gestimmt haben.

Reaktionen von Befürwortern und Gegnern Video: SRF

So funktioniert das

Bei der einfachen Mehrheit spielen die zwölf Mannschaften zunächst zweimal gegeneinander. Das macht 22 Runden.

Die Liga wird dann in zwei Gruppen eingeteilt (ohne Punkteteilung): die sogenannte Meistergruppe der ersten sechs und die sogenannte Qualifikationsgruppe der Mannschaften von 7 bis 12 Plätzen im Europapokal, der Rest gegen den Abstieg in den Europapokal Challenge-Liga. Auf diese Weise erreichen alle Teams insgesamt 32 Spiele.

📰 Update: Nach der Aufstockung um 12 Vereine haben die Vertreter des Vereins das künftige Regime der Super League festgelegt. Nach einer regulären Runde von 32 Runden werden die entscheidenden um den Titel, die europäischen Startplätze und gegen den Abstieg gespielt. pic.twitter.com/DtvxcPF4Rg

– Swiss Football League (@News_SFL) 20. Mai 2022

Danach wird der Meistertitel nicht mehr vergeben. Der Zweite, egal wie weit hinter dem Ersten, kann immer noch ein Champion werden. Dazu muss er in maximal drei Playoffs, den sogenannten „Championship Finals“, gegen den Tabellenführer gewinnen. Einzelne Spiele erfordern einen Sieger und werden durch Verlängerung und Elfmeterschießen entschieden.

Solche Playoffs – für weitere acht Klubs von Rang 3 von oben bis Rang 4 von unten „Zwischenkreisgruppe“ – gibt es auch für europäische Startplätze. In drei Runden (Viertelfinale, Halbfinale, Finale) werden die Startplätze in den europäischen Wettbewerben ausgespielt, die zu diesem Zeitpunkt vergeben werden; zunächst mit Heim- und Auswärtsspielen, das Finale in einem Spiel.

Challenge League wie zuvor

Und in der zwölften Liga muss wie bisher der Vorletzte gegen den Zweiten in der Challenge League ins Sperrfeuer. Der letzte Klub der Super League steigt direkt ab. Die Saison 2022/23 wird noch im bisherigen Format ausgetragen, das 2003 mit zehn Mannschaften und einer Doppelrunde (36 Spiele) eingeführt wurde.

In dieser Übergangssaison wird es keinen direkten Abstieg in die Challenge League geben; Der Tabellenletzte der Super League wehrt sich gegen den Tabellendritten der Challenge League. In einem ersten Schritt wird die Meisterschaft der zweitgrößten Liga mit zehn Klubs im bestehenden Format weitergespielt. (ram / sda)

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Quelle: x02835 / Mike Dinovo

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Das revolutionäre neue Regime der Super League ist eine Tatsache. Ab der Saison 2023/24 werden die Schweizer Fussballmeister in den Playoffs ermittelt. Dies ist eine mutige Entscheidung für eine unbekannte Zukunft.

Jeder für sich. Da die meisten Schweizer Profiklubs in einem neuen Regime mehr Chancen als Risiken sehen, bekommt die Super League dieses neue Regime. Auch der Zehnte kann noch in den Europapokal einsteigen.