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Die stürmische Front zog über Oberösterreich – ooe.ORF.at.

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Eine stürmische Front zog am Samstag über Oberösterreich hinweg. 250 Feuerwehren mit rund 4.000 Mann mussten in insgesamt 760 Einsätzen eingesetzt werden. Straßen wurden überflutet, Keller überflutet und Dächer abgerissen. Die Reinigungsarbeiten wurden am Montag fortgesetzt.

06.06.2022 07.52

Heute online, 7.52 Uhr

Die Sturmfront überquerte in der Nacht zum Sonntag um 18.45 Uhr das gesamte Bundesland von West nach Ost. Besonders betroffen waren die Bezirke Braunau, Reed im Inkrais, Scherding und Griskirchen sowie Wales-Land, Linz-Land, Eferding und Perg. Neben der großflächigen Überflutung von Straßen und U-Bahnen waren auch Keller und Wohnräume betroffen.

laumat.at/Matthias Lauber Sturmschäden in Wels

Brände, umgestürzte Bäume und Trümmer

In Schwertberg (Kreis Perg) brannte ein Gastronomiebetrieb, in Niederkapel (Kreis Rohrbach) verschwand ein Mann kurzzeitig, wurde aber nach erfolgreicher Suchaktion dem Rettungsdienst übergeben. Auch in Schwertberg wurde ein Motorradfahrer von einer Schlammlawine regelrecht von der Straße geschleudert, er blieb auf einem Feld im Schlamm stecken, blieb aber unverletzt.

30.000 Haushalte ohne Strom

Auch umgestürzte Bäume wurden verwendet, wie in Wales und Gunskirchen. Erdrutsche, Brände von Strommasten und bedeckten Dächern wurden ebenfalls gemeldet. Zu Spitzenzeiten um 20 Uhr waren rund 30.000 Haushalte ohne Strom. Am Montagmorgen warteten nur wenige Hundert auf die Rückkehr des Stroms – etwa um Pettenbach oder Eberschwang.

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760 Einsätze von 250 Feuerwehren

Insgesamt erforderte der Sturm am Sonntagabend 760 Einsätze von 250 Feuerwehren im ganzen Land. Manchmal gingen die langwierigen Reinigungsarbeiten montags weiter.

laumat.at/Matthias Lauber Gewitterfront in Gunskirchen (Kreis Wels-Land)