Germany

Die Zahl der Infizierten steigt wieder – ooe.ORF.at

Coronavirus

Seit Mitte der Woche steigen die Infektionszahlen, in Österreich wurde bereits eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Besonders stark steigen die Zahlen bei den Fünf- bis 14-Jährigen.

24.09.2022 08.12

Ab heute, 8.12 Uhr online

mehr zum Thema

Neueste Daten aus Oberösterreich

Während die Infektionszahlen in Oberösterreich seit Anfang August stets im dreistelligen Bereich lagen, stiegen sie nach Schulbeginn für einige Tage in den vierstelligen Bereich, fielen wieder und verdoppelten sich Mitte dieser Woche plötzlich fast. Der Krisenstab des Landes registrierte am Freitag 1.744 Neuinfektionen.

Wieder mehr Patienten in Krankenhäusern

Zudem gibt es wieder mehr Covid-Patienten in Krankenhäusern – 13 werden derzeit auf den Intensivstationen von Krankenhäusern in Oberösterreich behandelt. Natürlich beschränkte sich die Erhöhung nicht auf Oberösterreich, weshalb die GECKO-Kommission der Sache genauer nachgegangen ist. Damit bleibt unklar, inwieweit der Anstieg der Fallzahlen auf ein verändertes Testverhalten, das Ende der Ferien oder epidemiologische Gründe zurückzuführen sein könnte.

“Es ist schwierig, die Ausbreitung von BJ.1 vorherzusagen”

Unklar ist laut GECKO-Kommission auch, ob und inwieweit die neue Omicron-Variante namens BJ.1 den Immunschutz durch Impfung umgehen kann. Oder wie Virologe Andreas Bergthaler sagt: Die weitere Ausbreitung von BJ.1 ist derzeit schwer vorherzusagen. Es gibt also noch viele offene Fragen zur neuen Variante. Sicher ist laut GECKO-Kommission aber, dass derzeit falsche Informationen über Auffrischungsimpfungen und die angebliche Wirkung von Impfungen bei Kindern verbreitet werden.

Der Impfbus des Landes Oberösterreich ist wieder unterwegs

Seit Anfang September tourt der Impfbus des Landes Oberösterreich wieder durch Oberösterreich. Zunächst hält der Bus an 17 Orten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, bis Mitte Oktober werden es 19 und später 28 Haltestellen in besiedelten Gebieten sein. Der Impfbus sei eine wertvolle und originelle Ergänzung zu den Impfstellen des Landes und den niedergelassenen Arztpraxen, so Landesgesundheitsreferentin und LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP).