Sechs 100-Tonnen-Atomwaffen an Bord
Das ist Putins neues „Doomsday“-U-Boot.
Die Dimensionen des neuen russischen U-Bootes „K-329 Belgorod“ sind enorm. Das Kriegsschiff ist jetzt offiziell im Auftrag der Marine unterwegs.
Gepostet: 19:40 Uhr
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Aktualisiert: vor 46 Minuten
Russland hat seit einigen Tagen ein neues Mega-U-Boot. Die mysteriöse K-329 Belgorod wurde der russischen Marine übergeben – offiziell zu Forschungszwecken. Doch dahinter steckt noch viel mehr: Die K-329 ist das größte Atom-U-Boot der Welt.
Die Dimensionen des U-Bootes sind atemberaubend. Wie der US-Marineexperte HI Sutton auf Twitter berichtet, soll das Fahrzeug 184 Meter lang sein. Damit wäre es das bisher längste U-Boot, schreibt “Svyat”. Anders als die bisher in Russland gebauten U-Boote soll es auch für Spezialeinsätze in großen Tiefen eingesetzt werden können.
Sechs 100-Tonnen-Torpedos
Zudem soll das Boot nicht zu Forschungszwecken genutzt werden, wie Russland behauptet. Vielmehr ist die K-329 ein Kriegs-U-Boot von enormen Ausmaßen. Das U-Boot wird 184 Meter lang, 15 bis 18 Meter breit und neun Meter hoch sein. Einmal untergetaucht, sagt Sutton, kann es bis zu vier Wochen unter Wasser bleiben, ohne zwischendurch wieder auftauchen zu müssen.
Bis zu sechs riesige Poseidon-Atomtorpedos, jeder 24 Meter lang und 100 Tonnen schwer, werden an Bord transportiert und abgefeuert. Laut Sutton sollen die Torpedos als “Rachewaffe” eingesetzt werden, falls Russland mit einer Atomwaffe angegriffen wird.
Entwickelt über zehn Jahre
Die Stealth-Waffe kann mit einem Atomsprengkopf bestückt werden und hat eine Reichweite von bis zu 10.000 Kilometern. Im vergangenen November sagte der stellvertretende Außenminister für internationale Sicherheit unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump (74), Christopher A. Ford (53), Poseidon sei darauf ausgelegt, „US-Küstenstädte mit radioaktiven Tsunamis zu überfluten“.
Russland selbst hat auch die Propagandamaschinerie rund um die Poseidon-Torpedos angeheizt. Ein Experte des russischen Staatsfernsehens behauptete, wenn ein Poseidon-Torpedo Großbritannien treffen würde, würde das Land mit einer „radioaktiven Flutwelle von bis zu 500 Metern Höhe“ überflutet. Westliche Experten bezeichneten diese Idee als unrealistisch.
Laut Insiderinformationen wurde die K-329 Belgorod zehn Jahre lang entwickelt, gebaut und getestet. 2019 wurde das U-Boot zum ersten Mal im Wasser getestet, ab Juni 2021 wird das U-Boot auf See getestet. Nun ist die K-329, die von Experten als „Waffe vom Ende der Welt“ bezeichnet wird, offiziell unterwegs. Eine Rolle im Krieg in der Ukraine halten Experten derzeit jedoch für unrealistisch. (zis)
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