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Ehemaliger OMV-Chef Royce für vollständigen Verkauf der staatlichen OMV-Aktien

Wien – Österreich muss sich aus dem Mineralölkonzern OMV zurückziehen, während sein Anteil von 31,5 Prozent noch etwas wert ist. Das sagte der ehemalige OMV Vorstandsvorsitzende Gerhard Royce am Samstag in einem Interview mit dem Magazin Profile. Der Moment ist gut: „Die Öl- und Gaspreise sind hoch, ebenso wie die Schätzungen der Energieunternehmen. Wenn der Staat klug plant, die OMV zu verlassen, könnte er in den nächsten drei, vier Jahren fünf Milliarden erreichen, mit etwas Geschick bis zu zehn Milliarden Euro“, sagte Royce, der von 2011 bis 2015 Vorstandsvorsitzender der OMV war.