Germany

Ein Autofahrer kollidiert mit einer Menschengruppe – ein Lehrer aus Hessen stirbt

  1. Startseite
  2. Panorama

Erstellt: 06.08.2022, 18:38

Aus: Tobias Utz, Isabel Wetzel

Trennung

In Berlin rast ein Autofahrer in eine Menschenmenge: Ein Mensch wird getötet, mehrere werden verletzt. Die Polizei ermittelt unter Hochdruck.

  • Unfall in Berlin: Ein Autofahrer ist auf der Rankestraße in Charlottenburg in eine Menschenmenge gekracht.
  • Einer kam ums Leben, Dutzende wurden verletzt: Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind in Berlin im Einsatz.
  • Das Auto prallte in eine Menschenmenge: Der mutmaßliche Fahrer des Unfallautos steht derzeit in Untersuchungshaft.

+++ 17 Uhr: Nach Angaben von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein geht die Schülergruppe aus Bad Arolsen (Kreis Waldeck-Frankenberg) in die zehnte Klasse. Wie unsere Redaktion erfahren hat, kommen die Schüler aus der Schule in Kaulbach. Laut Raine wurde bei dem Vorfall in Berlin ein Lehrer getötet, der ein Vorgesetzter war. „Diese schockierende Nachricht aus Berlin macht mich fassungslos und tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, die voller Freude an einer Schule in der Hauptstadt waren. Der Familie des verstorbenen Lehrers spreche ich mein tiefstes Beileid aus. Ich hoffe aufrichtig, dass sich alle Verletzten vollständig erholt haben. Hessen hat der Stadt Berlin alle Unterstützung angeboten“, sagte Beut am Mittwochnachmittag.

Schrecklicher Unfall: Ein Auto ist in Berlin in eine Menschenmenge gekracht

Siehe Fotogalerie

Auch Hessens Kultusminister Alexander Lorz zeigte sich besorgt und erklärte: „Wir haben sofort Notfallteams nach Bad Arolsen geschickt, um Angehörigen, Mitschülern und Lehrern zu helfen. Ein Team der Schule ist auf dem Weg nach Berlin, um Jugendliche vor Ort und ihre Eltern zu unterstützen. Neben der Aufklärung dieses Vorfalls ist es wichtig, dass die Schüler über traumatische Erlebnisse sprechen können.“ Auch Hessens Innenminister Peter Butte betonte: „Die Kommunen tun alles, um diesen Vorfall aufzuklären. Kollegen der Berliner Polizei ermitteln unter Hochdruck in alle Richtungen. Ich danke den beteiligten Kräften in der Bundeshauptstadt für ihren Einsatz.“

Die Polizei sichert Spuren am Tatort. © Fabian Sommer / dpa

Berlin: Motorradfahrer treten in Menschengruppe gegeneinander an – der Innensenator bestreitet die Verantwortung

+++ 16.45 Uhr: Berlins Senatorin Iris Spranger widerlegt den Bericht der Berliner Zeitung, wonach im Auto ein Anerkennungsschreiben gefunden wurde. Es wurden nur Plakate gefunden. “Es müssen Plakate sein, auf denen er über die Türkei spricht”, erklärte Spranger.

+++ 16.40 Uhr: Ein Lehrer aus Hessen ist bei einem Autounfall in Berlin gestorben. Die hessische Landesregierung teilte am Mittwoch mit, die Frau sei mit einem Zehntklässler an einer Schule im nordhessischen Bad Arolsen gewesen. Ein Autofahrer ist mit seinem Auto in eine Menschenmenge nahe der Gedächtniskirche in Berlin gefahren.

+++ 15.45 Uhr: Offenbar wurde im Auto des tödlichen Vorfalls in Berlin ein Geständnisschreiben gefunden. Die Berliner Zeitung berichtet, das Motiv des Fahrers sei noch unklar. Allerdings soll es keine politische Motivation gegeben haben. Dem Bericht zufolge gehen die Ermittler von einem Amoklauf, aber nicht von einem Terroranschlag aus.

Berlin: Motorradfahrer messen sich in einer Menschengruppe – die Klasse kommt aus Nordhessen

+++ 15:00 Uhr: Nach Informationen unserer Redaktion stammt die in den tödlichen Vorfall verwickelte Schulklasse aus Bad Arolsen (Kreis Waldeck-Frankenberg) in Nordhessen. Zuvor war bekannt geworden, dass offenbar zwei Lehrer im Klassenzimmer in Berlin verletzt wurden (siehe Update von 13:45).

+++ 14.45 Uhr: Nach dem tödlichen Autounfall in Berlin ist ein Rettungswagen vor Ort. Elf Pfarrer seien im Einsatz, sagte Pfarrer Justus Münster, Vertreter der Evangelischen Kirche für Notfallseelsorge in Berlin, am Mittwochnachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Koordinator für die Notfallseelsorge im Erzbistum Berlin, Bruder Norbert Vers, war nach seinen Angaben dabei. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte der dpa vor Ort, dass in der Gedächtniskirche eine Stelle für die psychosoziale Nothilfe für Zeugen eingerichtet worden sei. Auf einer beliebten Einkaufsmeile nahe der Berliner Gedächtniskirche ist am Morgen ein Auto in eine Menschengruppe gekracht – eine Frau wurde getötet, viele weitere verletzt.

+++ 14.00 Uhr: Unter den Opfern des tödlichen Vorfalls in Berlin ist laut Polizei eine Schulklasse (siehe Update von 13.45 Uhr). Dieser stammt offenbar aus Hessen, wie ein Reporter des Nachrichtenportals t-online auf Twitter berichtet. Unter den Opfern sind offenbar auch zwei Lehrer der Klasse. Ein Augenzeuge sagte einem Reporter.

+++ 13.45 Uhr: Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ist eine Gruppe Studenten von dem tödlichen Autounfall in Berlin betroffen. Die Polizei machte am Mittwoch zunächst keine Angaben und berief sich auf Angehörige, die noch informiert werden müssten. Auf Twitter kündigten die Behörden eine Möglichkeit für Angehörige an, sich zu informieren: „Unser persönliches Informationszentrum für Angehörige finden Sie unter 030 – 84854460“, hieß es. Die Tödliche ist eine Frau. Die Studentengruppe stammte laut dpa nicht aus Berlin.

Berlin: Auto kracht in Menschenmenge – Polizei gibt Einzelheiten zum Vorgang bekannt

+++ 13.15 Uhr: Wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall eines Autofahrers in Berlin wird der genaue Ablauf klarer. Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann gegen 10.26 Uhr mit seinem Renault-Kleinwagen an der Ecke Ku’damm/Ecke Rankestraße auf den Bürgersteig des Ku’damms und in eine Menschengruppe. Anschließend kehrte er den Angaben zufolge zur Kreuzung und fast 200 Meter östlich auf die Tauentzienstraße zurück. Kurz vor der Ecke Marburger Straße bog er mit dem Auto wieder vom Bürgersteig ab, touchierte ein anderes Auto, überquerte die Marburger Straße und fand sich im Schaufenster der Parfümerie in der Tauencienstraße 16 wieder.

Nach dem Unfall lag eine zugedeckte Leiche nahe der Kreuzung Kurfürstendamm, Rankestraße und Tauentzienstraße. Verkehrspolizei und Kriminalpolizei klären ab, ob es sich um einen Vorfall oder eine vorsätzliche Handlung gehandelt habe, teilte die Polizei mit. Auch die Identität des Fahrers des Autos muss geklärt werden. Die Polizei nahm den Mann vorübergehend fest.Im Dezember 2016 betrat ein islamistischer Mörder einen Weihnachtsbasar in der Gedächtniskirche in der Nähe des Schauplatzes des Geschehens. Zwölf Menschen wurden getötet und mehr als 70 verletzt.

+++ 12.35 Uhr: Die Berliner Senatorin Iris Spranger (SPD) zeigte sich schockiert über den Vorfall mit einem Toten und mehreren Verletzten nahe der Gedächtniskirche. „Ich bin im Lagezentrum und bin mir dessen bewusst. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind bei allen Betroffenen!“ Spranger twitterte am Mittwochnachmittag „Ich bin schockiert über den Vorfall in Charlottenburg.“

Nach Angaben der Berliner Polizei ist derzeit ein Hubschrauber im Einsatz, mit dessen Hilfe sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die Lage verschaffen wollen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde gesichtet. Die Polizei ist nach eigenen Angaben derzeit mit rund 130 Kräften im Einsatz. Das Auto steht sicher vor Ort.

Ein Auto ist in Berlin in eine Menschenmenge gekracht: Ein Toter, Dutzende Verletzte – der Fahrer wurde festgenommen

+++ 12.00 Uhr: Die Polizei in Berlin nimmt einen Mann fest, der am Mittwochmorgen mutmaßlich mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren sein soll. Das sagte Polizeisprecher Tilo Kabic am Mittwoch vor Ort. Zunächst wurde der Mann von Passanten festgehalten. Zu dem mutmaßlichen Fahrer machte ein Polizeisprecher zunächst keine Angaben. Er wird befragt und es wird geprüft, ob es sich um eine vorsätzliche Tat oder einen Verkehrsunfall handelt oder eine notärztliche Versorgung möglich ist.

+++ 11.40 Uhr: Der Berliner Polizeisprecher Tilo Kabitz erklärte: „Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob es sich um eine vorsätzliche Tat oder um einen Verkehrsunfall handelte.“ Der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs wurde von der Polizei vor Ort vertreten . Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz und versorgen die Verletzten. Die Umgebung wurde abgeschnitten. „Aktuell sind rund 60 Einsatzkräfte vor Ort oder unterwegs“, twitterte die Feuerwehr. Zunächst sprach die Feuerwehr von 30 Verletzten. Ein im Internet veröffentlichtes Foto zeigt ein in einem Schaufenster geparktes Auto.

+++ 11.30 Uhr: Nach Angaben der Feuerwehr in Berlin gibt es insgesamt etwa 30 Verletzte.

+++ 11.20 Uhr: Die Berliner Feuerwehr ist derzeit mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Auch die Polizei ist in einem Großeinsatz. Beamte sagten auf Twitter: „Es ist noch nicht bekannt, ob es sich um einen Unfall oder eine vorsätzliche Handlung handelt. Rettungskräfte nahmen den Mann, der angeblich auf der Stelle fuhr, fest.

Berlin: Das Auto prallte in eine Menschenmenge – ein Mann starb

Update Mittwoch, 8. Juni, 11.10 Uhr: Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP wurde eine Person getötet und acht verletzt. Unklar ist, warum das Auto am Mittwochmorgen in Berlin angeblich in eine Menschenmenge gefahren sein soll.

Auf der Straße parken Polizeiautos. Ein Fahrzeug raste in Berlin in eine Menschenmenge, nach Angaben der Feuerwehr wurden am Mittwochmorgen etwa 30 Menschen verletzt. © Fabian Sommer / dpa

Erstmeldung von Mittwoch, 8. Juni, 10.55 Uhr: …