Germany

Ein Schuljahr geprägt von Pandemie und Krieg

Ausbildung

Bildungsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) und Bildungsdirektor Alfred Klampfer zogen am Mittwoch Bilanz über das vergangene Schuljahr. Das vergangene Schuljahr war nicht nur vom Coronavirus, sondern auch vom Krieg in der Ukraine geprägt.

07.07.2022 11:53 Uhr

Ab heute, 11.53 Uhr online

Das Schuljahr hat laut Bildungsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) mit einer Corona-Sicherheitsphase für Schülerinnen und Schüler begonnen und mit „Schule wie bisher“ geendet. Und dazwischen lagen mehr als 6,3 Millionen PCR-Tests, Maskenpflicht, Lockdowns, keine Maskenpflicht, Schritte in Richtung Normalität – und jede Menge Digitalisierung.

Digitalisierung im Unterricht

So hat die Bundesregierung im September die ersten Laptops und Tablets an Schulen und Schüler geliefert, die dann während des November-Lockdowns von Schülern benötigt wurden, auch wenn die Schulen geöffnet blieben.

Corona ist laut Bildungsdirektor Alfred Klampfer auch der Hauptgrund für den Hausaufgabenabbruch von 1.408 Schülern. Im Studienjahr 2021/22 haben insgesamt 6343 Studierende ihren Abschluss gemacht, ein Großteil von ihnen hat bestanden.

1400 Studenten aus der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf die Schulen: Rund 1.400 aus der Ukraine vertriebene Kinder und Jugendliche besuchen derzeit Schulen in Oberösterreich. 82 bereits pensionierte Lehrer wurden wiederernannt, um sie zu unterrichten.

Kritik von der SPÖ

SPÖ-Vorsitzender Michael Lindner hingegen stellt dem Bildungsbeauftragten kein gutes Zeugnis aus. Seit 2018 ist sich Haberländer des akuten Lehrermangels bewusst und fordert Maßnahmen. Alle Initiativen der SPÖ gegen den Lehrermangel seien laut Lindner von der ÖVP verzögert oder abgelehnt worden.